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Boris Oltmanns



Konzertreihe 2015

Wie jedes Jahr fand im November als Höhepunkt und Jahresabschluss die übliche Konzertreihe des sinfonischen blasorchester werhdel mit dem 3. Galakonzert am 13. und 15. November im Stadttheater Bremerhaven und dem inzwischen 34. Herbstkonzert am 20. und 21. November in der Mehrzweckhalle Wehdel statt.

Die Konzerte standen dieses Mal unter dem Titel "Cinema meets symphonic winds II" und wie schon im Jahr 2011 wurde die zweite Konzerthälfte ganz der Filmmusik gewidmet, wodurch eine abwechslungsreiche Mischung von sinfonischer Blasmusik und bekannten Melodien aus Filmen verschiedener Genres auf dem Programm stand. Nach einem fulminanten und gekonnten Auftakt mit der Overture aus Leonard Bernsteins Oper "Candide", das vor Energie, Geschwindigkeit und Lebensfreude nur so strotzt, folgte das viersätzige Werk "Die Pinien von Rom" von Ottorino Respighi in einer Bearbeitung für sinfonisches Blasorchester. Die vier Sätze beschreiben mal mit düsteren und neblig schwebenden Klangflächen und mal mit spritzigen und ausgelassenen Melodien vier Straßen der Stadt und gelten als nicht nur rhythmisch besonders anspruchsvolles Werk, das das voll besetzte sinfonische blasorchester wehdel eindrucksvoll vortrug und dabei seine ganze Bandbreite an musikalischem Können, Klang und Dynamik zeigte. Zu dieser Meisterleistung trug nicht zuletzt das stets ausdrucksstarke und genaue Dirigat des Dirigenten Thomas Ratzek bei, der nun schon seit fast zehn Jahren in Wehdel musikalischer Leiter ist. Eine Harfe, Klavier und eine Nachtigall - im Schlagwerk versteckt - führten Musiker und Zuhörer noch tiefer in die geheimnisvolle musikalische Welt, die der Komponist mit seinem lautmalerischen Werk erschaffen hat.
Nach einer Pause verwandelten die bekannten Melodien um die Dinos aus "Jurassic Park", komponiert von John Williams, und Captain Kirk und seine Crew aus "Star Trek Into Darkness" (Musik von Michael Giacchino) die an allen Abenden sehr gut gefüllten Konzerthallen in eine fantastische Filmwelt voller Abenteuer, Spannung und Gefahren. Die beiden Arrangements begeisterten sowohl mit den bekannten Hauptthemen beider Filme als auch mit unbekannteren Melodien, die sich rhythmisch präzise und großartig für sinfonische Blasmusik bearbeitet durch alle Register zogen.

Nach dem verdienten Applaus gingen alle Lichter aus und ein Scheinwerfer an. Als nächstes Stück stand das sehr bekannte Thema aus dem Film "Schindlers Liste" auf dem Programm, für das als Solistin an der Geige die weltweit erfolgreiche Christine Schwarzmayr gewonnen werden konnte. Die Oscar-prämierte Musik von John Williams begleitet die emotionalen und ungeschönten Bilder des ganz in schwarz/weiß gehaltenen Films mit weichen, aber auch schmerzvollen und klagenden Klängen, die tief berühren. So geschah es auch an diesen ganz besonderen Minuten im Konzert des sinfonischen blasorchester wehdel, das - die Noten nur von Pultleuchten beleuchtet - den dunklen Saal durch zarte begleitende Töne mit musikalischem Licht füllte und so den Teppich schuf für die großartige Darbietung der Solistin, die mit bewegender Eindringlichkeit jeder Note des Stückes sein ganzes Potenzial an Gefühl und Ausdruck entlockte. Auch nach Ausklingen des letzten Tons verharrten Musiker, Solistin und Publikum einige atemlose Momente bevor der mehr als verdiente Applaus die Stille durchbrach.

Als Abschluss des Konzertprogramms bot das sinfonische blasorchester wehdel seinen Zuhörern wie im Vorjahr eine Welturaufführung der ganz besonderen Art. Passend zum Motto der Konzertreihe folgte eine persönlich auf das Orchester zugeschnittene zwanzigminütige Suite musikalischen Materials der bekannten Trilogie "Zurück in die Zukunft", die zwischen 1985 und 1990 erschien und weltweit Erfolg feierte. Als Arrangeur konnte Walter Ratzek gewonnen werden, der als großer Bruder des Dirigenten, Solist am Klavier im Jahre 2009 und Dozent in den vom Förderverein Musica Nova organisierten Workshops kein Unbekannter in Wehdel ist. Dem Dirigenten war es vor allem ein Anliegen, nicht bloß die musikalischen Themen aneinanderzureihen , sondern ein authentisches Werk zu schaffen, das der Musik im Film ähnlich ist und die Motive nicht bloß hintereinander vorstellt, wie es in bisherigen Arrangements oft der Fall ist. Das ist Walter Ratzek mehr als gelungen und nach einigen Monaten Komponierarbeit konnte die Probenarbeit in Wehdel beginnen. Das Ergebnis präsentierten die über 70 Musiker in den vier Konzerten und zeigten dabei, warum sie zu der Spitze der Blasorchester in Norddeutschland gehören. Der mysteriöse und fast chaotisch wirkende Auftakt, der durch virtuose und präzise gespielte Sechzehntel im Holz und zackige, genaue Einwürfe im Blech charakterisiert ist, glänzt mit schnellen Taktwechseln und aufwändiger Rhythmik. Sofort findet der Zuschauer sich in der dunklen, verregneten Nacht wieder, in der Marty und Doc auf den rettenden Blitz warten, der die Energie für die Zeitreise im zur Zeitmaschine umgebauten Auto liefern soll. Tatsächlich lässt das erste Erscheinen des eigentlichen Hauptthema lange auf sich warten, zieht sich dann aber in abgewandelter Form durch die ganze Suite. Neben Liebesgeschichten und Rettungsaktionen erlebten die Zuhörer auch spannende Begegnungen mit Cowboys und Indianern. Das imposante und großartige Finale ist geprägt vom immer wieder variierten Thema und klangvollen Tutti-Stellen. Das technisch und musikalisch hoch anspruchsvolle Werk wurde vom Orchester eindrucksvoll bewältigt und alle Register sowieso zahlreiche Solisten an Es-Klarinette, Sopransaxophon, Schlagwerk (Waschbrett!) und anderen Instrumenten konnten beweisen, dass sie den hohen Anforderungen mehr als gewachsen waren. Die Mischung aus Romantik, Action, ruhigen und wilden ausgelassenen Passagen waren der angemessene Abschluss für ein abwechslungsreiches und musikalisch sowohl sehr unterhaltsamen als auch anspruchsvollen Konzertes. Nach langem Applaus, auch für den an allen Abenden anwesenden Arrangeur Walter Ratzek, ließ es sich das Orchester natürlich nicht nehmen, das begeisterte Publikum mit zwei Zugaben zu verabschieden. Der aus Loriots "Weihnachten bei den Hoppenstedts" ("Letztes Jahr war mehr Lametta") bekannte Helenenmarsch sorgte bei Publikum wie Musikern für frohe Stimmung und "Gabriellas Sång" aus dem emotionalen Chorfilm "Wie im Himmel" mit einem klangvollen Englisch Horn - Solo und gesummten Gesangseinlagen im Orchester für einen runden Abschluss der Konzertabende. Insgesamt konnten um die 1200 Zuschauer begrüßt werden. Nach einer After Show Party im Anschluss an das letzte Konzert in Wehdel verabschiedete sich das Orchester in die wohl verdiente Winterpause und probt nun seit Anfang Januar an einem neuen ganz besonderen Programm, da der Dirigent Thomas Ratzek dieses Jahr sein 10 - jähriges Jubiläum feiert. Die Konzerte 2016 stehen passend dazu unter dem Motto "Fiesta".


Doppelsieg für Wehdeler Orchester
Erfolg bei Europäischem Wettbewerb in Bösel

Bereits zum 53-mal fanden Mitte September internationale Musiktage, die "Euro Bösel" in Bösel (nähe Cloppenburg) statt. Die Organisatoren hatten ein viertägiges, abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt und Orchester, Fanfarenzüge, Big-Bands und Drumkorps aus ganz Europa folgten der Einladung.

Höhepunkte des letzten Veranstaltungstages waren der Festumzug durch den geschmückten Ort sowie ein musikalischer Wettstreit nach Noten, bei dem sich die Teilnehmer einer kritischen, international besetzten Jury stellen mussten.
Am Umzug und auch am Wettbewerb nahmen das "sinfonische blasorchester wehdel" unter der Leitung von Thomas Ratzek sowie auch das Nachwuchsorchester "Woodbrass" unter der Leitung von Malte Behrens teil.

Die 70 Musikerinnen und Musiker des sinfonischen Blasorchesters präsentierten "Highlights from The Seville Suite" (Bill Whelan / arr. Johan de Meij) erstklassig, in feinem Orchesterklang, stilsicher und technisch überragend. So gelang es den irischen Geist des Werkes auf Publikum und Jury zu übertragen.

Wenig später startete das auch das Nachwuchsorchester "Woodbrass" in den Wettbewerb.
Mit Shalom (Philip Sparke), einer Suite jüdischer Volkslieder, wagten sich die 25 jungen Nachwuchsbläserinnen und -bläser aus Wehdel zum ersten Mal überhaupt in einen Wettbewerb. Malte Behrens hatte sein Orchester bestens vorbereitet und so gelang ein überzeugender Vortrag.

Am Sonntagabend erfolgte die Bekanntgabe der Ergebnisse und es gab viel Grund zum Jubel:
Das "sinfonische blasorchester wehdel" errang nicht nur in der Orchesterklasse den ersten Platz sondern wurde zusätzlich Tagessieger aller teilnehmenden Gruppen und erhielt dafür neben einem Pokal einen Scheck über 3.000 €. Zusätzlich erhielt Thomas Ratzek einen zweiten Dirigentenpreis. Das Nachwuchsorchester "Woodbrass" musste sich bei seiner ersten Wertungsteilnahme mit einem der hinteren Plätze zufrieden geben.

Nach der Wettbewerbsteilnahme bereitet das Orchester nun sein Programm mit Filmmusiken vor; Melodien aus bekannten Filmen sind am 13. und 15. November im Stadttheater Bremerhaven (Karten an der Theaterkasse erhältlich) und am 20. und 21. November bei den Herbstkonzerten in Wehdel zu hören (Karten bei der Volksbank eG Bremerhaven Cuxland und unter Tel. 04749-1034292.


"A Colour Symphony" lockt mehr als 1500 Gäste
Welturaufführung ein Höhepunkt in der Orchestergeschichte

Was vor drei Jahren begann, endete im November 2014 mit einem eindrucksvollem Erfolg: Das Orchester feierte die Welturaufführung seiner eigenen Sinfonie.

Bereits vor drei Jahren begannen die Vorbereitungen um einen Traum des Orchesters wahr werden zu lassen: Am Anfang stand die Idee sich ausgerechnet von Philip Sparke, dem gegenwärtig bekanntesten und erfolgreichsten Komponisten sinfonischer Blasmusik, eine eigene Sinfonie auf den Leib schreiben zu lassen.

Mit der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland sowie der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken wurden Sponsoren gefunden, die die Finanzierung großzügig zusicherten. Philip Sparke aus London willigte ein und besuchte bereits 2012 das Herbstkonzert um sich von den Fähigkeiten des Orchesters zu überzeugen.
Im Frühjahr 2014 war es soweit; die Komposition war abgeschlossen und dem Orchester wurden die Noten übersandt.

Sparke schreibt eine Vielzahl von Auftragskompositionen, aber die herausragende Bedeutung dieses Werkes wird klar, wenn man sich bewusst macht, das ‚A Colour Symphony' erst seine dritte Sinfonie ist. Er hat den Wehdelern ein großartiges, stimmungsvolles und farbenfrohes Werk auf den Leib geschrieben, dass sicher in den kommenden Jahren überall auf der Welt noch eine Vielzahl von Zuhörer fesseln wird.

Dem Wunsch Thomas Ratzeks entsprechend würde es eine "große Partitur", d.h. Die ohnehin üppige Besetzung eines sinfonischen Blasorchesters wurde noch um Klavier, Harfe, zwei Celli und eine starke Besetzung in den tiefen Holzbläsern ergänzt. Daraus ergibt sich eine große Vielzahl von Klangmöglichkeiten die Sparke in den fünf Sätzen voll ausschöpft.

Thomas Ratzek und seine Musikerinnen und Musiker haben seit dem Frühjahr so hart wie selten zuvor an dem halbstündigen Werk gearbeitet um Publikum und Komponisten zu begeistern. Bereits zur Generalprobe war der aus London angereiste Komponist anwesend um zum ersten Mal seine Komposition zu hören. "Thomas, you made it!" war der erste Kommentar des beeindruckten Engländers.

Am Folgetag war das Orchester am Ziel der langen Reise: die Welturaufführung im ausverkauften Bremerhavener Stadttheater wurde zu einem großen Erfolg. Das Programm "The Music of Philip Sparke" beinhaltete weitere Werke aus der Feder Sparkes. Als Moderator stand Walter Ratzek zur Verfügung und der Bruder des Wehdeler Dirigenten führte charmant und gekonnt durch das Programm bevor es dann schließlich zum Höhepunkt des Abends kam. Thomas Ratzek und seine 80 Musikerinnen und Musiker musizierten sich gekonnt und souverän durch die fünf farbigen Sätze.

"Standing Ovations" des begeisterten Publikums waren der verdiente Lohn für Dirigent und Orchester und der Komponist ließ es sich nicht nehmen auf der Bühne Lob und seine Glückwünsche für eine eindrucksvolle Leistung auszusprechen.

Es folgte ein weiteres Konzert im Bremerhavener Stadttheater bevor am letzten November-Wochenende bei den Herbstkonzerten auch in Wehdel die neue Sinfonie erklang.
Insgesamt besuchten mehr als 1.500 Zuhörer die vier Konzerte - ein wunderbarer Erfolg für das Orchester das nach dem letzten Konzert noch bis in die frühen Morgenstunden seine verdiente "After-Stage-Party" feierte.

WoodBrass zu Gast auf der Bremervörder Seebühne

Viel Zeit zur Vorbereitung gab es nicht, schließlich kam die Einladung des Jugendorchesters Bremervörde nur 2 Wochen vor dem Konzerttermin am 27.07.2014.

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hatte das Bremervörder Jugendorchester sich vorgenommen, ein komplett eigenes Konzert zu veranstalten. Und in diesem Zusammenhang hat es gleich die Gelegenheit genutzt, ein paar Freunde einzuladen. Durch den guten Kontakt zwischen Mirco Benthien, dem Dirgenten des Bremervörder Jugendorchesters, und Malte Behrens, hat WoodBrass, das Nachwuchsorchester des sbw, es sich natürlich nicht nehmen lassen, die Veranstaltung mit eigenen musikalischen Beiträgen zu unterstützen.

So brachte der Wehdeler Nachwuchs den rund 300 Zuhören am Vörder See neben seinem bekannten Programm vom Jugendkonzert mit Geschichten von Wildpferden und Geheimagenten auch lateinamerikanische Klänge mit "Oye Como Va" von Tito Puente zu Gehör. Anschließend zeigte das Bremervörder Jugendorchester sein beeindruckendes Können mit einem guten Mix aus Film- und Musical-Melodien, sowie Originalwerken. Nach dem Gastspiel der Stadtkapelle Bremervörde kam es dann zum finalen Showdown mit allen drei Orchestern gemeinsam auf der Bühne. Das Publikum zeigte sich begeistert und lies die Musiker nach den gemeinsamen Stücken "Friends for Life" und "Blues Brothers Revue" nicht ohne Zugaben von der Bühne.

Der Dank gilt hier insbesondere dem Bremervörder Jugendorchester, die eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben! Fortsetzungen sind durchaus erwünscht…

Musikalische Vollbeschäftigung beim Nachwuchsorchester

Am Wochenende 28. /29. Juni verbrachte das Nachwuchsorchester das Probenwochenende in der Jugendherberge in Nordenham. Mit voller Besetzung und über 20 Musikern wurde an 2 Tagen in der gemütlichen Unterkunft intensiv geprobt, getobt und mit vollem Körpereinsatz Sport betrieben, was so mancher mit mehreren blauen Flecken beim Basketballspiel leidvoll erfahren musste. Mit Ruben am Schlagzeug, Sontje an der Trompete, Lena am Horn und Telsa an der Klarinette gab es auch 4 Neulinge, die erstmals mit zum Probenwochenende fuhren.

In intensiven Proben wurden die Stücke "Friends for Life", "Accidentally in Love" aus Shrek 2, "Shackelford Banks - Tale of Wild Mustangs" und "Mission Impossible" für das Jugendkonzert geübt.
Am Samstagabend wurde nach dem Grillen und zwischenzeitlichem Blicken auf das Brasilienspiel selber bis spät abends gekickt. Und so viel schlechter als im fernen Südamerika sah das gar nicht aus. Auf alle Fälle fielen mehr Tore als bei Brasilien gegen Chile. Und trotzdem war im Anschluss noch immer genug Power für weitere gemeinsame Spiele in der Jugendherberge vorhanden
Am Sonntagmittag wurde das Wochenende nach weiteren Proben mit einem zünftigen Essen bei McDonald's beendet.

Am folgenden Freitag musste wegen des Viertelfinalspieles Deutschland gegen Frankreich extra die Generalprobe vorverlegt werden. Die Probe war ebenso erfolgreich, wie das Fußballspiel, was man am Sonntag darauf im Jugendkonzert hören konnte:
Beim Jugendkonzert am 06. Juli brachten in diesem Jahr junge Musiker an der Klarinette, der Querflöte, der Posaune, dem Schlagzeug und dem Klavier ihre gelernten Werke zu Gehör. An der Klarinette waren dies Lea Ebeling, Antonia und Alicia Wiedemann, Christin Kaiser und Berit Wöst, an der Querflöte Luisa Maack, Melvin Hemeyer an der Posaune, Kilian Wiechmann, Ruben Wöst und Nielson Voos am Schlagzeug, Jana Ebeling an der Trompete und Johannah Meyer, Mel-Lina Johannsen, Marlene Sophie Brunßen und Fenja Kuhri am Klavier.

Den Abschluss machte WoodBrass unter der Leitung von Malte Behrens. Es wurden die 4 Stücke vom Probenwochenende dargeboten, wobei das junge Orchester vor allem bei Mission Impossible im schwierigen 5/4 Takt überzeugte. Die zwischenzeitliche Pause wurde von den Zuhörern zur Versorgung mit Getränken und selbstgebackenen Kuchen von der vorbereiteten Kaffeetafel genutzt. Alles in allem auch in diesem Jahr wieder ein sehr gelungenes Jugendkonzert. Die Spendentuba freute sich umso mehr.
Dank geht auch an die Lehrer Jaqueline Berge (Klarinette und Querflöte), Rainer Tober (Posaune), Tomoyo Ueda (Schlagzeug) und Kikuko Harako (Klavier), sowie an die Jugendwarte Malte, Alena, Pia, Florian, Maren, Miriam und Anne-Marie und natürlich an die Unterstützer aus dem Festausschuss Wiebke und Kara.

Nachwuchsmusiker schaffen den Sprung ins große Orchester

Rund ein Jahr nach den letzten Aufnahmeprüfungen können wir nun die nächsten vier Nachwuchstalente im großen Orchester begrüßen. Drei Klarinettistinnen und eine Euphonium-Spielerin haben Ihre Aufnahmeprüfung bestanden und sind nun fest im großen Orchester dabei.
Wir wünschen Euch viel Spaß und eine tolle Zeit!




Ravels Boléro auf CD gebannt
Vierter Livemitschnitt des "sinfonischen blasorchester wehdel"

Die siebzig Musikerinnen und Musiker des "sinfonischen blasorchester wehdel" unter der Leitung von Thomas Ratzek begeisterten mit ihrem Konzertprogramm "Boléro" mehr als 1200 Zuhörer. Jetzt ist ein Livemittschnitt des Konzertes auf CD erhältlich. Neben Ravels Meisterwerk sind unter anderem die "Olympic Fanfare" (John Williams), "El Camino Real" (Alfred Reed) und "A Savannah Symphony" des englischen Komponisten Philip Sparke zu hören.

Erhältlich ist die CD ab sofort zum Preis von 10,00 € über diese Website!

Galakonzert in Bremerhaven und Herbstkonzerte in Wehdel: Alles ausverkauft!
(von Ralf Drossner, Cuxhavener Nachrichten)

Auf ausverkaufte Herbstkonzerte in Wehdel konnte das "sinfonische blasorchester wehdel" in den letzten Jahren bereits zurückblicken, doch in diesem Jahr wurde erstmals ein zusätzliches Konzert im Stadttheater in Bremerhaven angeboten. Das Orchester unter seinem Dirigenten Thomas Ratzek wurde nicht enttäuscht, neben dem restlos ausverkauften Stadttheater mit über 650 Besuchern waren die beiden Herbstkonzerte in der Mehrzweckhalle der Bürgermeister-von-Soosten-Schule ebenfalls wieder bis auf den letzten Platz besetzt!
Dem Publikum wurde auch in diesem Jahr wieder ein eindrucksvolles Programm geboten. Zur Eröffnung erklang die "Olympic Fanfare und Theme" von John Williams, die 1984 zu den Olympischen Sommerspielen komponiert wurde. Moderator Udo Bernshausen gab die entsprechenden Informationen zu den Stücken und führte mit seiner sympathischen Ausstrahlung durch das Programm, das sich mit der "Mouvement Symphonique" von Stephan Adam fortsetzte, bevor dann "A Savannah Symphony - Symphony Nr. 2" von Philip Sparke erklang, mit dem sich das "sinfonische blasorchester wehdel" bei den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz den vierten Platz unter den Höchststufenorchestern sichern konnte und Niedersachsenmeister des NMV 2013 wurde.
Nach einer kurzen Pause ging es dann lateinamerikanisch mit "El Camino Real" von Alfred Reed weiter, bevor dann der "Boléro" von Maurice Ravel erklang, der den solistischen Musikern einiges abverlangte. Das Publikum dankte dieser Leistung mit Standing Ovations. Zum Abschluss erklang dann "Cartoon" von Paul Hart, bei dem sich die Zuhörer akustisch in einem Zeichentrickfilm wiederfanden. Auch dafür gab es noch einmal einen kräftigen Applaus, so dass das Orchester erst nach zwei Zugaben von der Bühne entlassen wurde.
Für das kommende Jahr ist die Welturaufführung "A Colour Symphony" von Philip Sparke geplant, die vom "sinfonischen blasorchester wehdel" in Auftrag gegeben wurde. Aktive Musiker haben bereits beim vom Förderverein "Musica Nova" durchgeführten offenen Workshop im April 2014 die Gelegenheit, den Komponisten kennenzulernen und mit ihm zu arbeiten.



"sinfonisches blasorchester wehdel" ist Niedersachsenmeister
Erfolgreiche Teilnahme an den 50. Landesmeisterschaften in Harsefeld

Eine große Leistung des sinfonischen Blasorchester aus Wehdel: Bei den 50. Landesmeisterschaften des Niedersächsischen Musikverbandes (NMV) am 14. und 15. September in Harsefeld konnte das Orchester das Prädikat "mit ausgezeichnetem Erfolg" erringen und wurde mit 96 von 100 möglichen Punkten Niedersachsenmeister. Gleichzeitig bedeuteten die 96 erreichten Punkte einen neuen Wertungsrekord des Wettbewerbs.

Bereits zum 50. Mal lud der Niedersächsische Musikverband seine Orchester, Spielmanns- und Fanfarenzüge zu einem zweitägigen Wettstreit auf. Organisator und Ausrichter war diesmal der Spielmannszug aus Harsefeld, der mit viel Fleiß und Geschick für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte. Aus den verschiedenen musikalischen Bereichen hatten sich insgesamt 850 Musiker aus 29 Musikgruppen zu den Meisterschaften gemeldet. Am zweiten Veranstaltungstag waren die 65 Wehdeler Musikerinnen und Musiker mit ihrer Wertung in der Gruppe "A8 - Orchester" am Zug.

In der vollbesetzten Halle galt es zunächst das Pflichtstück "Shichi-go-san" des japanischen Komponisten Itaru Sakai aufzuführen, was eindrucksvoll gelang. Aber mit dem Selbstwahlstück "A Savannah Symphony" des englischen Komponisten Philip Sparke konnte das Orchester unter dem Dirigat von Thomas Ratzek seine außerordentliche Leistungsfähigkeit noch eindrucksvoller unter Beweis stellen. Mit sattem und dynamischem Orchesterklang wurden die verschiedenen Sätze moduliert und das Publikum in seinen Bann gezogen. Großer Applaus der Anwesenden und höchstes Lob der Jury waren der Lohn für die intensive Vorbereitung. Zwei Jahre lang, bis zum nächsten Wettbewerb, dürfen sich die Wehdeler nun "Niedersachsenmeister" nennen.

Dem Wehdeler Ensemble ist es mit diesem Sieg gelungen, die Titel beider niedersächsischer Musikverbände - Niedersächsischer Musikrat (NMR) und Niedersächsischer Musikverband (NMV) - in der jeweiligen Orchesterklasse auf sich zu vereinen. Dieses "Double" hat vor den Wehdelern noch kein niedersächsisches Orchester geschafft.

Für das Orchester folgt nun die Zeit intensiver Vorbereitung auf die drei eigenen Konzerte unter dem Titel "Bolero": Am 17. November konzertiert das Orchester im Stadttheater Bremerhaven (Karten sind ausschließlich an der Theaterkasse oder online auf der Seite des Stadttheaters erhältlich) und am 22. und 23. November laden die Musiker nach Wehdel zu ihrem 32. Herbstkonzert ein (Karten sind bei der Volksbank, unter Tel. 04749-1034292 oder über die Orchesterwebsite erhältlich).
Neben der "Savannah Symphony" wird der "Bolero" des französischen Komponisten Maurice Ravel ein musikalischer Höhepunkt aller drei Konzerte werden.



Die neue Bläserklasse startet durch

Mit Beginn des neuen Schuljahres ist in der Bürgermeister-von-Soosten-Schule in Wehdel für das 3. Schuljahr wieder eine Bläserklasse angeboten worden. 11 von 18 Kindern nutzen dieses innovative, im Landkreis Cuxhaven einmalige Konzept der musikalischen Ausbildung.
3 verschiedene Institutionen arbeiten Hand in Hand, um den Kindern ein Jahr lang den kostenlosen Musikunterricht anzubieten. Die Wehdeler Grundschule unterstützt das Projekt, leistet die administrativen und organisatorischen Arbeiten in der Schule und bettet die Bläserklasse in den Unterrichtsablauf ein. Der Förderverein Musica Nova stellt die finanziellen Mittel für die Bezahlung der Ausbilder zur Verfügung. Das sinfonische blasorchester wehdel stellt die Instrumente und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung und organisiert den Unterricht.
Eine Schulstunde in der Woche werden die Kinder in einer Holzbläsergruppe (Leitung Jaqueline Berge) und in einer Blechbläsergruppe (Leitung Krisztian Jambor) unterrichtet. Der Orchestervorsitzende Rainer Tober hat eine Ausbildung als Bläserklassenleiter und ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf. Er unterrichtet wöchentlich in einer Schulstunde die gesamte Bläserklasse als kleines Orchester und sorgt für einen ausgeglichenen Zusammenklang. Er hatte auch die Idee einer Bläserklasse in der Schule und setzt sich voll dafür ein, dass dieser alternative Weg zur Instrumentalmusik in Wehdel erfolgreich beschritten wird.
Das Ziel der Wehdeler Bläserklasse ist es, nach einem Schuljahr bereits einige kleine Musikstücke in der Öffentlichkeit vorzuführen. Die Kinder sollen so nicht nur den Spaß an der Musik an sich erleben sondern auch durch kleine Auftritte Erfolgserlebnisse haben. Daraus erwächst die Motivation sich weiter mit dem Instrument zu beschäftigen und nach der Bläserklasse mit dem individuellen Einzelunterricht weiterzumachen. Dies ist der wichtige Schritt zum Übergang in das Nachwuchsorchester, dann in das Jugendorchester und zu guter Letzt in unser großes Orchester.
Natürlich gibt es auch viele Jugendliche, die es nach der Schule beruflich oder durch ein Studium in Gegenden verschlägt, die etwas weiter weg von Wehdel liegen. Wer viel geübt hat und gut unterrichtet wurde hat es dann in der neuen Umgebung leicht, neue Freunde zu finden. Denn gute Musiker werden überall gerne in den Orchestern aufgenommen, auch im Süden unseres Landes sind norddeutsche Musiker gern gesehen. Das wissen wir aus Erfahrung, denn es gibt schon viele ehemalige von uns, die im ganzen Land verstreut in unterschiedlichen Orchestern eine neue Heimat gefunden haben.



Jugendkonzert der Nachwuchsmusiker des sinfonischen blasorchesters wehdel

Am Sonntag, 9. Juni, musizierte der Nachwuchs des sinfonischen Blasorchesters Wehdel in der Bürgermeister-von-Soosten-Schule. Zahlreiche Zuhörer konnten sich von den Fortschritten der Schüler überzeugen. Jugendwart Florian Plötzky führte gekonnt durchs Programm.
Manch junger Musiker trat das erste Mal vor Publikum auf und war entsprechend nervös. Aber die Lehrer Helmut von Kotzebue/Querflöte, Krisztian Jambor/Trompete, Jaqueline Berge/Klarinette, Nana Kinzurashvili/Klavier, Koji Hosoda/Drumset, Tomoyo Ueda/Marimbaphon, Rainer Tober/Posaune und Imke Nieschlag/Klarinette und Saxofon, hatten ganze Arbeit geleistet und ihre Schüler gut auf die Auftritte vorbereitet.
Neben den Solo-, Duett- oder Triovorträgen der 20 jungen Musiker traten auch zwei junge Orchester auf. Die Jüngsten spielten in der Bläserklasse unter der Leitung von Rainer Tober, die etwas Älteren spielten in dem Nachwuchsorchester unter der Leitung von Malte Behrens und Julia Steenken. Hier zeigte sich, dass beim Probenwochenende in der Jugendherberge Hude sehr viel musiziert worden war. Das Publikum forderte eine Zugabe, die auch gerne gespielt wurde. Der Olympiasong von 1988 in Seoul "One Moment in time" beendete das Konzert, welches von den Jugendwarten des sinf. Blasorchesters Wehdel organisiert worden war.
Das einzige, was jetzt noch verbessert werden muss, ist die Situation am Kuchenbuffet, denn die Schlange in der Pause war doch recht lang. Als positives Zeichen kann man dem aber entnehmen, dass die von den Eltern gespendeten Kuchen in den vergangenen Jahren so schmackhaft waren, dass sich ein Anstellen immer wieder lohnt. Aber wir arbeiten daran, versprochen!
Die Jugendwarte Alena, Pia, Anne-Marie, Kara, Malte, Maren, Florian und Julia



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Probenwochenende des Nachwuchsorchesters in Hude am 18./19. Mai 2013 mit leichten Anlaufschwierigkeiten

Nachdem die kleinen Problemchen zu Beginn des Wochenendes gelöst waren - es ging nicht nach Worpswede in die Jugendherberge wie geplant (man hatte dort die Reservierung vergessen), sondern ganz kurzfristig nach Hude; es fehlte bei der Abfahrt in Wehdel plötzlich eine Mitfahrgelegenheit für ein Kind; Orientierungsprobleme während der Anreise, da das Navi des Führungsfahrzeuges ausfiel - wurde es doch noch ein sehr ergiebiges Probenwochenende für das Jugendorchester.
Malte und Julia probten mit den 17 Teilnehmern/innen die Stücke, die im Jugendkonzert am Sonntag, 9. Juni ab 14.00 Uhr, dargeboten werden sollen. Was da wären die "Four Old Dances", "Things That Go Bump In The Night" und "Pirates Of The Caribbean" und vielleicht gibt es auch noch eine Zugabe. Aber das wird noch nicht verraten. Nur so viel, es wird in den Stücken nicht nur auf den Instrumenten gespielt. Die jungen Musiker jedenfalls sind vorbereitet.
Aber es wurde nicht nur geprobt, es gab auch eine Menge Freizeit, die meist auf dem Fußballplatz neben der Herberge verbracht wurde. Das miese kalte Wetter störte da überhaupt nicht. Schade nur, dass wir es wieder nicht ins Waldschwimmbad direkt neben der Herberge geschafft haben. Für den Abend hatten die Jugendwarte Kara, Anne-Marie, Pia, Maren und Florian ein kleines "Wetten Dass" vorbereitet, was für einiges Gelächter sorgte. Sieger wurden "Go, Girls, go" vor "Biene Malte und Freunde". Natürlich gab es Pantomime, es wurden Partituren geklatscht und es wurden sogar menschliche Pyramiden in dem flachen Kellerraum geturnt. Es war alles dabei!
Die Kleinigkeiten wie "Gibt es denn genügend Steckdosen für die vielen Ladegeräte der Handys?", "Sitz gerade, so kann man doch keinen ordentlichen Ton blasen!" oder "Setze dich bitte nach vorne an die Stuhlkante" wurden auch gelöst. Wenn man nämlich das Handy hinter sich auf den Stuhl legt, dann muss man ja an der Stuhlkante sitzen, denn sonst würde man sich ja auf das Handy drauf setzen. Ein Dirigent in einem Nachwuchsorchester muss manchmal Nerven wie Drahtseile mitbringen.



sinfonisches blasorchester wehdel erfolgreich beim 5. Deutschen Musikfest
Teilnahme am BDMV-Konzertwettbewerb in der Höchststufe in Chemnitz

Alle sechs Jahre organisiert die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) das Deutsche Musikfest (DMF), dass in diesem Jahr am Himmelfahrtswochenende in Chemnitz stattfand. Die drittgrößte Stadt Sachsens wurde für 4 Tage zur Heimat von 15.000 Musikerinnen und Musikern und freute sich über den Besuch von 150.000 Gästen.
Zahlreiche Bühnen waren in der Innenstadt aufgebaut, von allen Seiten klang es in den unterschiedlichsten Stilrichtungen.
Bereits beim 4. Deutschen Musikfest 2007 in Würzburg war das sinfonische blasorchester wehdel zugegen und stellte sich einer Jury.
Acht Orchester stellten sich dem BDMV Konzertwettbewerb in der Höchststufe (Kategorie 5), darunter das sinfonische blasorchester wehdel als einziges niedersächsisches Orchester.
Die 65 hochmotivierten Wehdeler Musikerinnen und Musiker reisten bereits am Himmelfahrtstag an und bezogen Ihr Quartier im rund 30 km von Chemnitz entfernten Meerane im Romantikhotel Schwanefeld. Noch am gleichen Abend wurden auch schon die Instrumente und Noten ausgepackt und diverse Registerproben abgehalten.
Der Freitagvormittag begann mit einer rund einstündigen Tutti - Einspielprobe unter der Leitung von Konzertmeister Malte Behrens im großen Konferenzsaal des Hotels. Gut eingestimmt und eingespielt ging es dann auf nach Chemnitz, wo am Nachmittag in der Oper die Wertung anstand.

Bühne des Opernhauses war der perfekte Rahmen

Die Bühne des Opernhauses Chemnitz bot einen passenden und würdigen Rahmen für die Vorträge der Orchester. Der Vortrag des sinfonischen blasorchester wehdel setzte sich zusammen aus dem Pflichtstück, der modern komponierten "Mouvement Symphonique" von Stefan Adam und dem Selbstwahlstück, der dreisätzigen "A Savannah Symphony" des englischen Komponisten Philip Sparke.
Das Orchester spielte unter der Leitung seines Dirigenten Thomas Ratzek sehr ausdrucksstark, klangschön und musikalisch. Der Beifall des Publikums und der hochkarätig besetzten 5-köpfigen Jury stimmte das Ensemble zuversichtlich. Man hatte alles gegeben und konnte das in den Proben akribisch erarbeitete auf den Punkt abrufen. Das Orchester hatte im Vorfeld für die Vorbereitung beider Stücke nur rund 4 Monate Zeit. In Anbetracht der Schwere beider Werke eine große Herausforderung für Dirigent und Orchester.

Samstag war Tag der Musik in Chemnitz

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Musikfestes und der Freizeitgestaltung. Der Tag begann mit der Besichtigung der "sächsisch-thüringischen Schokoladenmanufaktur", bevor es erneut in die Chemnitzer Innenstadt ging. In kleinen Gruppen wurde die Stadt erkundet, die zahllosen musikalischen Vorträge auf den vielen Bühnen genossen, aber natürlich wurden auch die weiteren Vorträge im Rahmen des Konzertwettbewerbs interessiert beobachtet.
Am Nachmittag hatte der Festausschuss des Orchesters ein gemeinsames Essen organisiert. Am Abend lockte zum Einen ein Konzert des Landesblasorchester (LBO) Baden-Württemberg in der Stadthalle Chemnitz, zum Anderen das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Prof. Johann Mösenbichler - einem der Juroren des BDMV Höchststufenwettbewerbs - und dem Euphonium-Solisten Steven Mead, bevor man sich Abends auf dem Marktplatz traf, um dem beeindruckenden Konzert der Big Band der Bundeswehr zu lauschen, die bis spät in die Nacht für Partystimmung sorgte.

Ergebnisbekanntgabe und Preisträgerkonzert

Am Sonntag stieg die Spannung schon vor dem Frühstück in fast unerträgliche Höhen. Bereits um zehn Uhr begann im großen Saal der Stadthalle das Preisträgerkonzert samt Ergebnisbekanntgabe der Wettbewerbe.
Als die Ergebnisse des Konzertwettbewerbs bekannt gegeben wurden, brach bei den Wehdelern großer Jubel aus. Man hatte unerwartet den 4. Platz errungen mit 92,4 von 100 möglichen Punkten.
Man konnte einige namhafte Orchester aus dem mittel- und süddeutschen Raum auf die Plätze verweisen.
Im Anschluss an die Bekanntgabe begaben sich alle auf die Rückfahrt. Erschöpft von der langen Busfahrt aber wohlbehalten kamen alle abends wieder in Wehdel an.



"Tag der Musik" begeisterte das Publikum

von Anne Buchmann, KSK Wesermünde-Hadeln

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Kreismusikverbandes Cuxhaven e. V. (KMV) förderte die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln (KSK) gemeinsam mit den VGH-Versicherung, der EWE und der Stadtsparkasse Cuxhaven am 1. Mai 2013 den "Tag der Musik". Den zahlreichen Musikliebhabern wurde eine bunte Musikshow in der Kugelbake-Halle geboten und viele Gäste nutzten auch gleich die Gelegenheit, sich ein Bild über die musikalische Vielfalt im Landkreis Cuxhaven zu machen.

Das Frühschoppenkonzert wurde eröffnet vom Blasmusikzug Wingst mit dem Marsch "An der Elbe". Anschließend begrüßte der Kreisverbandsvorsitzende Ralf Drossner die erschienenen Ehrengäste und Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch im Rahmen eines Grußwortes.

Der Blasmusikzug Wingst unter der musikalischen Leitung von Carmen Fick bot ein abwechslungsreiches Programm, dem sich Auftritte des Musikzugs Cuxhaven und des Spielmannszugs Otterndorf anschlossen. Den Abschluss des Frühschoppenkonzertes bildete ein Auftritt der "Hechthausener Oste-Musikanten" unter der musikalischen Leitung von Vardan Tonoyan.

Als Abschluss und Höhepunkt des Frühschoppenkonzerts stand ein gemeinsames Finale aller teilnehmenden Orchester an. Jürgen Grell dirigierte den Marsch "Das Lieben bringt groß Freud" und die "Nationalhymne". Eine besondere Atmosphäre entstand beim Finalstück "Highland Cathedral", das mit einem Solo von Lars Drossner an der kleinen Trommel und Jan Schäfer mit den Great Highland Bagpipes begann und melodisch unter dem Dirigat von Ralf Drossner von den teilnehmenden Orchestern übernommen wurde.

Das Nachmittagskonzert wurde von dem Sinfonieorchester im Landkreis Cuxhaven unter der musikalischen Leitung von Raimund Limpinsel eröffnet, bevor es dann mit den Klängen des Spielmannszugs Cadenberge fortgeführt wurde, die in einer sehr großen Besetzung angetreten waren. Swingig wurde es im Anschluss, als die Big-Band der Musikschule an der Oste unter der musikalischen Leitung von Mikael Börensen aufspielte, bevor es dann in der Pause einen größeren Bühnenumbau gab, um das 70-köpfige Orchester des "sinfonischen blasorchester wehdel" auf der Bühne einzurichten. Das imposante Orchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Ratzek nutze die Gelegenheit, Teile ihres Programms für die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb am letzten Wochenende in Chemnitz, darzubieten und überzeugten mit einer ungeheuren Klangvielfalt, die von Moderator Udo Bernshausen den Gästen informativ nähergebracht wurde.



Website des "sbw" zeigt sich in neuem Gewand

Knapp zehn Jahre ist es jetzt her, seit das "Update 2003" das musikalische und auch äußerliche Erscheinungsbild des "sinfonischen blasorchester wehdel" grundlegend geändert hat. In diesem Zuge wurde damals auch die Website des Orchesters komplett neu gestaltet. Nach dieser langen Zeit und den Entwicklungen der letzten Jahre war es jetzt an der Zeit, wieder einmal etwas an der Website zu tun.
Die wichtigsten Änderungen:

- Optimierung der Seitenauflösung / des Inhalts für eine Auflösung von 1920 x 1080p (FullHD);
- die Navigation wurde grundlegend angepasst und modernisiert. Die Inhalte sind nun unter verschiedenen "Hauptpunkten" thematisch passend zusammengefasst;
- die Inhaltstexte wurden komplett überarbeitet, ergänzt und angepasst;
- die einzelnen Inhaltsseiten sind nun darauf ausgelegt, so wenig wie möglich "vertikal" zu scrollen.

Mit dem heutigen Tag (10.03.2013; 13.30 Uhr) wird die inhaltlich und technologisch grundlegend überarbeitete Web-Präsenz des sinfonischen blasorchester wehdel der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Viel Spaß damit!

Aktueller Bericht von "heimatLIVE" über das Herbstkonzert 2012

Es hat ein wenig gedauert, aber nun ist es soweit. Auf Youtube ist der Bericht von "heimatLIVE" über das Herbstkonzert 2012 in Wehdel zu sehen. Zum Anschauen folgen Sie einfach em folgenden Link: Zum Video

Rote Mützen und Weihnachtsmusik
Nachwuchsorchester auf Weihnachtstour

In diesem Jahr hat es sich das Nachwuchsorchester des sbw unter der Leitung von Malte Behrens nicht nehmen lassen auch an den alljährlichen Weihnachtsauftritten teilzunehmen. Und dies gleich bei drei Veranstaltungen.
Los ging es mit nicht weniger als der Eröffnung des Bremerhavener Weihnachtsmarktes am 26.11.2012. Vor der großen Kirche in der Fußgängerzone umrahmte das Nachwuchsorchester musikalisch die symbolische Entzündung des Weihnachtsbaumes durch den Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz. Leider wurde die Musik in keinem Wort während der kurzen Rede vor dem Publikum erwähnt und das benötigte Licht für die weiteren Weihnachtslieder im Anschluss der Rede nicht wieder eingeschaltet, so dass der Auftritt des Nachwuchsorchesters im wahrsten Sinne des Wortes etwas im Dunkeln blieb. Trotzdem war es musikalisch ein gelungener Start der Weihnachtstour.
Nächste Station war dann ein Auftritt bei der Weihnachtsfeier des TSV Wehdel im Sportlerheim am 08.12.. Neu ausgestattet mit zum Anlass passenden Weihnachtsmützen sorgte das Nachwuchsorchester über 1 Stunde verteilt für Weihnachtsstimmung. Da die Weihnachtsfeier im Freien stattfand und auch die Temperaturen weihnachtlich niedrig waren, wurde einfach ein Heizstrahler entwendet und in die Mitte des Orchesters gestellt.
Zusammen mit einigen heißen Getränken konnte so eine den Umständen entsprechend angenehme Spielatmosphäre geschaffen werden. Von den Zuhörern gab es viel Lob für die beachtliche Leistung der jungen Musiker.
Der letzte Auftritt fand auch schon gleich einen Tag später statt: Der Wehdeler Ortsverein des DRK lud ein zur alljährlichen Senioren-Adventsfeier. Hier bilden traditionell immer Musiker des sinfonischen blasorchester wehdel den feierlichen Schlusspunkt der Veranstaltung, im diesem Jahr gebührte die Ehre dem Nachwuchsorchester.
Bereits während der ersten Stücke wurde im Publikum schon kräftig mitgesungen, so dass es bei zum gemeinsamen "Oh du fröhliche" am Ende eigentlich gar keiner Aufforderung zum Mitsingen mehr bedurfte.
Zusammengefasst war es ein gelungenes Debut des Nachwuchsorchesters in der Welt der Weihnachtskonzerte, dem im kommenden Jahr wohl noch weitere Auftritte folgen werden.



31. Herbstkonzerte - "Der Herr der Ringe"
Zweimal ausverkauftes Haus in Wehdel

Unter diesem gigantischen Motto stand das 31. Herbstkonzert des "sinfonischen blasorchester wehdel" am 23. & 24.11.2012. Eine große Herausforderung, die die 75 Musiker zusammen mit ihrem Dirigenten Thomas Ratzek gerne angenommen haben.
An beiden Abenden zeigte sich, dass sich die harte Probenarbeit der letzten Monate gelohnt hat: Es gab bereits vor der Pause "Standing Ovations" mit minutenlangem Applaus für die Darbietung
aller 5 Sätze von Johan de Meij's erster Sinfonie " The Lord of the Rings" nach Motiven aus der Saga von J.R.R. Tolkien.
Besonders die musikalische Darstellung des "Gollum" im dritten Satz, mit den Solisten Monika Leufgen am Sopran-Saxophon und Leif Tober an der Posaune, beeindruckte die insgesamt über 700 Zuhörer.

Die zweite Konzerthälfte wurde dann mit einem Werk von Philip Sparke eingeleitet:
"Hanover Festival" - ebenfalls ein Stück, das es sich in sich hat:
Klassisch angefangen mit einer Ouvertüre geht es über zu einem schnellen Teil, der dann wiederum von einem sehr lyrischen Teil abgelöst wird. Das Stück endet wie es anfängt: Mit der Overtüre.

Auch die "Second Suite for Military Band" von Gustav Holst fand großen Zuspruch. Hier hat der Komponist in 4 Sätzen englische Volksweisen musikalisch umgesetzt.

Das letzte Stück des Abends, die "Second Suite in F - Latino Mexicana" , komponiert von Alfred Reed, versprach heiße brasilianische Rhythmen und ließ den Ruf nach einer Zugabe nicht verhallen.
Nach einem flotten "Pas Redoublé" von Saint-Saëns als Zugabe wurden die Zuhörer mit Percy Grainger's melancholischem " Irish tune from County Derry" verabschiedet.

Großer Dank gebührt an dieser Stelle Udo Bernshausen für die Moderation und Holger Rohde für seinen Einsatz als Lichttechniker.
Ebenso ein herzliches Danke an alle Helfer und Helferinnen. Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen, die Konzerte und Musikerverpflegung auf die Beine zu stellen.



Verabschiedung in den musikalischen Ruhestand
Horst Steffens und Klaus Steenken verlassen das sinfonische blasorchester wehdel

Das 31. Herbstkonzert war ein würdiger Rahmen um zwei langjährige, sehr aktive Mitglieder, in den musikalischen Ruhestand zu verabschieden: Horst Steffens (Euphonium) und Klaus Steenken (Tuba) wurden von Orchestervorstand Rainer Tober geehrt und den Beiden wurde unter dem Applaus der Gäste und Musiker ein von allen Aktiven signiertes Orchesterfoto übergeben.
Horst Steffens kann als Gründer und treibendes Mitglied der ersten Stunde bezeichnet werden. Er hat den Aufbau maßgeblich vorangetrieben und war 11 Jahre lang, von 1968 - 1978 Vorstand des Orchesters. Insgesamt war er 44 Jahre lang aktives Mitglied.
Klaus Steenken war seit 1990 im Orchester tätig, er spielte 22 Jahre im Orchester Tuba und war zuvor bereits 15 Jahre lang im Blasorchester Wulsdorf aktiv. Mittlerweile spielen in Wehdel auch seine Tochter, Sohn, Schwiegersohn und vier Enkelkinder mit. Ganz an den Haken möchte er sein Hobbie nicht hängen, er bleibt im Posaunenchor Kassebruch aktiv.
Die beiden werden auch zukünftig bei Konzerten und Veranstaltungen des Orchesters gern gesehene Gäste sein. Beide gehören auch nach wie vor Musica Nova, dem Förderverein des Orchesters, an.


Philip Sparke nimmt Maß für die Colour Symphony:
Prominenter Besuch auf dem 31. Herbstkonzert

"Ich wünsche mir eine eigene Sinfonie für mein Orchester. Und wenn ich noch etwas weiterträumen darf, dann wünsche ich mir, dass diese Sinfonie von Philip Sparke geschrieben wird" - dieser Traum des Wehdeler Dirigenten Thomas Ratzek wird nun wahr.

Thomas Ratzek und seine Musiker hatten die große Ehre am Samstag des 31. Herbstkonzertes niemand geringeren als Philip Sparke in Wehdel begrüßen zu dürfen.
Sparke war am gleichen Tag aus London angereist. Er wollte für seine Auftragskomposition einen Eindruck vom Orchester gewinnen und erste Ideen für die Umsetzung sammeln. Er zeigte sich beeindruckt vom "wonderful Sound of the Band" und der hohen Musikalität des Orchesters. Philip Sparke gehört zu den weltweit erfolgreichsten Komponisten für Sinfonisches Blasorchester. Seine Kompositionen entstehen ausschließlich durch Aufträge und finden regelmäßig internationale Beachtung. Er versteht es wie kaum ein anderer zeitgenössischer Komponist, künstlerischen Anspruch und Publikumserfolg zu vereinen.

Er genoss nach dem Konzert zusammen mit den Musikern das reichhaltige Büfett der "After-Stage-Party", zeigte hier und da seinen englischen Humor und stand für eine spontane Autogrammstunde unkompliziert zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr darüber ihn 2014 erneut in Wehdel begrüßen zu dürfen: Sowohl als musikalischen Leiter des Musica-Nova Workshops, als auch als Ehrengast bei der Uraufführung seiner 3. Sinfonie im Herbst 2014.

Natürlich wäre dieser Traum nicht so schnell zu erfüllen gewesen ohne die tatkräftige finanzielle Unterstützung der "Volksbank Bremerhaven-Cuxland eG". Sie unterstützt das Orchester bereits seit vielen Jahren und ermöglicht in Zusammenarbeit mit der "Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken" aus Hannover durch großzügige Förderung den Traum einer eigenen Sinfonie zu verwirklichen.



Klassik & Rock-Festival in Elmlohe

Am 23. September 2012 war es wieder soweit:
Bereits zum vierten Mal musizierten das "sinfonische blasorchester wehdel" und der "Freie Kirchen- und Gospelchor Ringstedt" zusammen unter dem Motto "Voices meet symphonic Winds" .
Dazu war auch die "Triple Swing Group" mit von der Partie.

Um 19 Uhr wurde das Konzert standesgemäß mit einer festlichen Overtüre eröffnet: "Hanover Festival" von Philip Sparke verleitete weit über 500 Zuhörer zu tosendem Applaus.
Mit Witz und Humor führten Anneke Steffens und Kirsten von der Lieth das Publikum durch das vielfältige Programm: "Einen roten Faden sucht man auf diesem Konzert vergebens". Und so war es auch, denn es war eine Auswahl unterschiedlichster Musikstücke, z.B. klassische Kirchen- und Gospelmusik wie "Hallelujah" , "Panis Angelicus" oder "All things bright and beautiful". Im Gegensatz dazu spielte das "sbw" mit "2nd Suite" und "Caribbean Hideaway" lateinamerikanische Rhythmen und mit "ABBA" ein heißbegehrtes Medley.

Aber ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt: Gerda Steffens wurde feierlich und mit Standing Ovations verabschiedet. Alle Musiker dankten mit dem Titel " Music" von John Miles für 17 Jahre tolle Arbeit im Kirchen-und Gospelchor Ringstedt. Aber auch ein letztes großes Solo durfte nicht fehlen: Mit " Gabriellas Song" aus dem schwedischen Film "Wie im Himmel" zeigte Gerda Steffens noch einmal, was in ihr steckt.

Erst nach 3 Zugaben beendeten die rund 120 Musiker das Konzert gegen 22 Uhr.



Flaggenparade

Am 28. Juli 2012 wurde dem "sinfonischen blasorchester wehdel" ein großer Wunsch erfüllt: Das Orchester erhielt einen eigenen Flaggenmast (samt neu gestalteter Flagge) am "Neuen Hafen" in Bremerhaven.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde diese am Nachmittag mit einem Steiger am Fahnenmast befestigt. Es gab auch eine musikalische Untermalung vom orchestereigenen Quintett, mit eigens für diesen Anlass eingeübten, maritimen Stücken.

Da an diesem Wochenende auch die "Bremerhavener Festwoche" stattfand, erfreuten sich neben einigen anwesenden Orchestermitgliedern auch viele Passanten an der Musik und bestaunten das Prozedere rund um die Flagge.

Nachdem alle die Flagge ausgiebig bewundert hatten, wurde mit einem Glas Sekt angestoßen und es ging gemeinschaftlich einmal über die Festwoche.

Zum Schluss verweilte man noch auf der Hansekogge "Ubena von Bremen" und dankte mit dem ein oder anderen "Bilgenwasser" oder Bier dem Initiator Peter Seick für die erfolgreiche Umsetzung des Flaggenwunsches.

Unser besonderer Dank geht an Dieter Petram von den Motorenwerken Bremerhaven, sowie den Förderverein Musica Nova für die großzügige Unterstützung bei diesem Projekt.




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Jugendkonzert der Nachwuchsmusiker

01.07.12 Ein Gutes hatte die Niederlage von Jogis Jungs im Halbfinale gegen Italien ja. Alle konnten sich am Sonntag, dem 1. Juli 2012, voll und ganz auf das Jugendkonzert um 14 Uhr konzentrieren. Keine störenden Gedanken um das abendliche Finale, denn "Wir" waren ja nicht dabei, "Wir" waren ja ausgeschieden.

So konnten sich alle Zuhörer in Ruhe davon überzeugen, dass die Nachwuchsarbeit des sinfonischen Blasorchesters Wehdel gute Früchte trägt. Die Lehrer Tomoyo Ueda, Koji Hosoda, Krisztian Jambor, Imke Nieschlag, Malte Behrens, Rainer Tober, Felicitas von Kotzebue und Nina Kinzurashvili hatten ihre Schüler gut auf das Konzert vorbereitet.

Alle Instrumentengruppen waren mit Solovorträgen vertreten. Vom Horn und Trompete über Drumset und Marimbapohon zur Posaune, Querflöte und Klarinette. Ob ein Trio an der Flöte, vierhändig am Marimbaphon oder vierhändig am Klavier, es wurde viel geboten. Auch eine Einlage der Jugendwarte mit einem Sprechkanon über die Erlebnisse beim Probenwochenende in Hude von Alena, Miriam, Maren, Henrik und Malte durfte nicht fehlen.

Neben dem Debüt der Klavierschüler, die erstmals auf dem Jugendkonzert vertreten waren, war auch die Moderation von Henrik Oerding eine Premiere für ihn. Henrik führte launig durch das zweistündige Programm. Den Abschluss bildete der Vortrag des Nachwuchsorchesters mit Dirigent Malte Behrens. Das Nachwuchsorchester hatte sich mit einem Probenwochenende in Hude, einem Konzert in Bramel und dem Besuch des Bläserklassentages in Emden intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet. Fast schon wie alte Hasen wurden die 3 Stücke "Pathfinders March", "Celtic Air and Dance" und "Hey Jude" dargeboten. Das viele Üben hatte sich ausgezahlt. Die Zuhörer waren begeistert und das Ergebnis am Abend im Finale in Kiew (Spanien gewann knapp 4:0 gg. Italien) war uns an diesem Tag egal. Hauptsache, das Jugendkonzert war ein Erfolg!

Maren Pundschus



Das Glück ist mit den Blasmusikern …

… anders ist es nicht zu erklären, dass das Wetter beim 7. Bläserklassentag in Emden am 23. Juni so mitspielte. Am Freitag davor Schietwedder, am Sonntag danach Schietwedder, aber am Samstag außer ein paar drohender dunkler Wolken und ein wenig Wind schönes Wetter mit Sonnenschein beim XXL-Konzert.

Aber nun von Beginn an: am 23. Juni machte sich der Bus mit den jungen Musikern der Bläserklasse von Rainer Tober und dem Nachwuchsorchester von Malte Behrens schon früh um 7 Uhr auf den Weg in die Stadt von Otto, dem Vater der Ottifanten. Bereits zum 7. Mal fand dieser Bläserklassentag statt und in Emden wurde dazu auf insgesamt 10 Bühnen rings in der Innenstadt verteilt musiziert. Man munkelte von 3.000 Schülern, die im Emden dabei waren. Von Göttingen, Goslar über Braunschweig und Hannover, von Lüneburg bis Cuxhaven und die gastgebenden Ostfriesen aus Norden, Aurich, Emden, Wittmund und Rhauderfehn. Wenn der Plan stimmt, dann war sogar eine Schule aus Köln dabei. Überall kamen sie her und wir Wehdeler waren mittendrin dabei und gaben unser Konzert um 11:30 Uhr auf Bühne 9. Ein voller Erfolg, denn das Publikum verlangte sogar eine Zugabe.

Nachdem wir uns dann beim Italiener, zum Glück ganz in der Nähe des Marktplatzes, gestärkt hatten, kam das große Abschlusskonzert. Zu Füßen des Otto-Hauses, aus dem ein Riesen-Ottifant aus der Wand schaut, fand das große XXL-Konzert aller Teilnehmer statt. Pünktlich riss die Wolkendecke auf und man musste sich sogar der Jacken entledigen. Leider war der Dirigent ein wenig zu vornehm und zurückhaltend und so geriet die Menge der fast 3.000 jungen Musiker manchmal auseinander. Aber Spaß hat es allen gemacht und das war die Hauptsache.

Auf dem Rückweg zum Bus gab es noch ein großes Hallo, als Maltes Kiste mit Noten auseinanderbrach und die Papiere sich auf dem Boden verteilten. Zum Glück war der Wind nicht gar so doll, so dass wir die Noten schnell wieder eingesammelt hatten und uns dann auf den Rückweg machen konnten.

Und am nächsten Wochenende folgt der Höhepunkt vor den Sommerferien: das große Jugendkonzert am Sonntag um 14 Uhr in der Wehdeler Grundschule. Eine intensivere Vorbereitung ist fast nicht mehr möglich, Probenwochenende am 2./3. Juni, Konzert am 17. Juni, Bläserklassentag am 23. Juni. Das muss doch einfach ein großer Erfolg werden.

Malte, Miriam, Alena, Maren und Rainer


Das Nachwuchsorchester beim Auftritt
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Das XXL-Konzert

Probenwochenende 2012 des Nachwuchsorchesters in Hude

Am Wochenende 2./3. Juni fuhr das Nachwuchsorchester zu einem intensiven Probenwochenende in die Jugendherberge nach Hude. Dirigent Malte Behrens, 3 Betreuer und 16 jugendliche Musiker machten sich am Samstagmorgen um 8 Uhr auf den Weg ins Oldenburgische. Kaum angekommen wies uns der "Herbergsvater" in die Modalitäten der Herberge ein, wann wie wo warum gegessen wird usw.

Und dann wurde fleißig geübt; von Abba über die Beatles mit "Hey Jude" bis zum Pathfinder March und "Celtic Air and Dance". Auch der Radfahrer aus Moskau wurde zum Aufwärmen ausgepackt. Baustellen gab es genügend, aber Malte ließ nicht locker und am Sonntagmorgen klang es dann schon um einiges besser als am späten Samstagnachmittag. Und das bestätigte uns sogar die Köchin der Jugendherberge, die am Samstag noch gedacht hatte, dass "wir wohl noch nicht so lange dabei seien."

Aber es wurde nicht nur geübt. Glücklicherweise befand sich direkt an der Herberge ein Bolzplatz, auf dem alle dem Leder nachjagten. Auch die Mädels fragten immer wieder, wann denn Pause sei und wann wir wieder Fußball spielen könnten. Es gab aber auch ein paar Spiele, die die Betreuer vorbereitet hatten, in denen sich dann herausstellte, dass es doch ganz schön schwierig ist, sich alle Vornamen der Gruppe zu merken (vor allem die des anderen Geschlechts). Von der allwissenden Anna Lina über die fliegende Feemke bis hin zum niesenden Nielson, dem phantasievollen Philip und dem dreisten Dennis war alles dabei.

Schade war nur, dass das Wetter nicht so gut war, dass wir auch noch einen Sprung in die Fluten des direkt angrenzenden Freibades wagen konnten. Das Badezeug war eingepackt, aber es waren ja nur 13 Grad. Wir müssen also nochmal hin, in die Jugendherberge nach Hude, denn eine Frage ist auch noch zu klären. "Hat einer den Kiosk gefunden?" war nämlich die Abschlussfrage von den Posaunen und das können wir ja nicht so im Raume stehen lassen.

Miriam, Malte, Maren und Henrik




sinfonisches blasorchester wehdel erfolgreich aus Hildesheim zurück -
Teilnahme als Niedersächsischer Landessieger beim 8. Deutschen Orchesterwettbewerb

(21.05.12) Eine Woche lang fand in Hildesheim der 8. Deutsche Orchesterwettbewerb statt. 130 Ensembles aus 15 Kategorien, vom Sinfonie- und Blasorchester bis zum Posaunenchor, vom Jazzorchester bis zum Gitarrenensemble, vom Zither-, Zupf- und Akkordeonorchester, hatten sich zuvor in den Landeswettbewerben für die Teilnahme an diesem Bundesentscheid qualifiziert.

Für das Land Niedersachsen startete als Landessieger in der Stufe B1 - Blasorchester das "sinfonische blasorchester wehdel" unter der Leitung von Thomas Ratzek. Die Anreise der 70 Musiker erfolgte frühmorgens am Himmelfahrtstag und schon abends um 20.00 Uhr stellte sich das Ensemble mit dem Pflichtstück "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney sowie dem Selbstwahlstück, der klanggewaltigen "2nd Sinfonietta" von Oliver Waespi der Jury. Lange hatte man auf diesen wichtigen Moment hingearbeitet und dem Wettbewerb entgegengefiebert, aber dennoch gerieten die Darbietungen dann nicht so gelungen wie gewohnt und die Musiker konnte das in vielen Proben akribisch Erarbeitete nicht wiedergeben. Die Jury lud Dirigent Thomas Ratzek und Vorsitzenden Rainer Tober zu einem konstruktiven Wertungsgespräch. Das Ergebnis der Wertung wurde jedoch erst am Samstag bekannt gegeben.

Am Freitag gab es Ablenkung: Das vom Hannoverschen König Georg V 1857 - 1867 erbaute, eindrucksvolle, Schloss Marienburg in Pattensen wurde besichtigt. Anschließend gab es Gelegenheit, die Vorträge anderer Orchester anzuhören. Gerade die späteren Sieger imponierten in ihrer rhythmischen Exaktheit und ihrer nuancenreichen Musikalität. Die farbenreichen Vorträge der Spitzenorchester begeisterten und motivierten die Wehdeler Musiker gleichermaßen.

Am Freitagabend war Gelegenheit nach dem gemeinsamen Essen im Hildesheimer Ratskeller das umfangreiche Rahmenprogramm des Wettbewerbs zu genießen oder das Weinfest in der wunderschönen Altstadt zu besuchen.

Am Samstag stieg die Spannung: Auf dem überfüllten Alexanderplatz in der Innenstadt Hildesheims wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs bekanntgegeben: Die eigene Leistung hatte nicht gereicht, um die starke Konkurrenz der süddeutschen Orchester zu gefährden - die Wehdeler mussten sich mit dem 10 Platz bei 11 Teilnehmern zufrieden geben. Dennoch reichte der Vortrag zu dem Prädikat "Mit gutem Erfolg teilgenommen" und 19,0 von 25 möglichen Punkten. Den Sieg errang verdient die "Stadtkapelle Wangen im Allgäu" vor dem Orchesterverein Hilgen und der Rheinhessischen Bläserphilharmonie.

Das Musikkorps der Bundeswehr zu Gast in Elmlohe

Am 14. Mai 2012 war es wieder soweit in der Mehrzweckhalle Elmlohe:
Zum dritten Mal spielte das Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Walter Ratzek ein Galakonzert zugunsten der Nachwuchsausbildung des ''sinfonischen blasorchester wehdel''.
Pünktlich um 20 Uhr eröffnete das Musikkorps ihr 2 stündiges Programm mit dem "Marsch der finnländischen Reiterei".
Die Moderation wurde wieder humorvoll und charmant von dem Dirigenten höchstpersönlich übernommen.
In der erstem Hälfte des Konzertes beeindruckte das Orchester die rund 550 begeisterten Zuhörer mit Werken wie "Summon the Heroes" - komponiert von John Williams, aber in einer Bearbeitung von Guido Rennert, der dem Musikkorps schon viele Stücke auf den Leib geschrieben hat .
Nach dem Marsch "Eherne Wehr" von Georg Fürst ging es musikalisch faszinierend mit "Mazeppa" weiter. Der symphonischen Dichtung von Franz List folgte die "Festive Overture", einem Werk von Dmitri Shostakovitch.
Nach einer Pause, in der sich das Publikum mit Getränken stärken und an Infoständen über das Musikkorps oder das sinfonische blasorchester wehdel informieren konnte, erklangen die bekannten Töne von "Fluch der Karibik". Allerdings nicht in der gewohnten Komposition von Hans Zimmer, sondern in einem Arrangement aus der Feder Guido Rennerts, der damit die ganze klangliche Ausdrucksstärke des Musikkorps hervorzauberte.
Nachdem die letzten Töne des Marsches "Hoch Heidecksburg" verklungen waren, leitete Walter Ratzek galant zu dem letzten Stück des Konzertabends über: "Geschüttelt, nicht gerührt" war die Devise und die Zuhörer bekamen zum Abschluss eines überaus gelungenen Konzertes das Beste aus 50 Jahren "James Bond" zu hören, ein Arrangement des Musikwissenschaftlers Jörg Murschinski.
Erst nach 2 Zugaben, wobei bei letzterer auch das Publikum als Chor gefordert war, wurden die rund 60 Musiker von der Bühne gelassen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an alle Sponsoren und Helfer, die diesen Abend ermöglicht haben.


Das Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von OTL Walter Ratzek

Tipps und Tricks für den Orchesternachwuchs

Im März 2012 fand der erste ganztägige Workshop für den zahlreichen Nachwuchs des Orchesters statt. Ziel war es den Jungmusikern Tricks und Kniffe für das Musizieren beizubringen, aber auch Möglichkeiten zur Begegnung und zum Kennenlernen der Kids aus den verschiedenen Ausbildungsbereichen zu schaffen.

Am Vormittag gab es für die verschiedenen Instrumentengruppen allerlei Tricks und Kniffe von den "Alten Hasen" des Orchesters zum Thema Atmung und Ansatz, aber auch zur Instrumentenpflege und zu sonstigen Fragen. Nach anschließender Probenarbeit in den Registern folgte dann eine ausgedehnte Mittagspause mit leckerer Pizza.

Am Nachmittag gab es ausgiebige Proben des Nachwuchs- und des Jugendorchesters mit den beiden Dirigenten Malte Behrens und Rainer Tober, die gleichzeitig auch als Cheforganisatoren fungierten.

Am späten Nachmittag konnten sich dann auch die Eltern und Großeltern von der harten Arbeit überzeugen: Die Pausenhalle der Wehdeler Schule füllte sich und die beiden Orchester stellten den interessierten Besuchern in einer offenen Probe ihre Arbeit vor.

Allen Beteiligten machte der Tag viel Spaß und natürlich soll es im kommenden Jahr einen neuen Workshop geben!

Nachwuchs für das große Orchester

(24.02.2012) Wieder kann sich das "sbw" über Verstärkung aus dem Nachwuchs freuen: Wiebke Weber aus Drangstedt (Klarinette) und Lavran Siemssen aus Sellstedt (Trompete) trauten sich vor die Prüfungskommission. Beide bestanden die Aufnahmeprüfung und verstärken ab sofort das sinfonische Blasorchester.



Planungen für 2012 weit fortgeschritten
Terminkalender des Orchesters ist gut gefüllt

In den Adventswochen 2011 waren die Musiker des Orchesters ebenso wie Nachwuchs- und Jugendorchester auf vielen Weihnachtsmärkten und Adventsveranstaltungen zu hören. Insgesamt acht Mal wurde auf musikalische Art und Weise in verschiedenen Besetzungen für weihnachtliche Stimmung gesorgt.

Unterdessen schreiten die Planungen für das Jahr 2012 voran. Den bereits sechsten Workshop des Förderverein Musica Nova gilt es ebenso zu planen wie den Besuch des Musikkorps der Bundeswehr und gemeinsame Konzerte mit dem Freien Kirchen- und Gospelchor Ringstedt in Elmlohe und Bremen. Der unbestrittene Höhepunkt des Jahres ist aber sicher die Teilnahme als Niedersächsischer Vertreter beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim. Im Einzelnen:


30.03. - 01.04.2012 Orchesterworkshop in Wehdel
Bereits zum sechsten Mal lädt der Förderverein Musica Nova e.V. zu einem Orchesterworkshop nach Wehdel ein. Im vergangenen Jahr war mit 100 aktiven Musikern die Kapazitätsgrenze sowohl aus organisatorischer als auch aus musikalischer Sicht erreicht. Auch für 2012 liegen bereits die ersten Anmeldungen wieder vor. Als musikalischer Leiter konnte erneut Walter Ratzek verpflichtet werden.


14.05. 20:00 Uhr - Mehrzweckhalle Elmlohe - Das Musikkorps der Bundeswehr
Das herausragende Konzertorchester der Bundeswehr aus Siegburg begeistert mit seinen Konzerten jährlich Tausende Zuhörer und zählt zu den besten Profi-Blasorchestern weltweit. Die Musiker kommen nach 2008 und 2010 nun bereits zum dritten Mal nach Elmlohe. Dirigent Walter Ratzek und seine 60 Musiker versprechen ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzertprogramm durch alle Facetten traditioneller und moderner Blasmusik. Der Erlös dieses Benefizkonzertes kommt der Nachwuchsarbeit im "sinfonischen blasorchester wehdel" zugute. Karten gibt es bei der Volksbank und unter Tel. 04749-1034292.


16.05. - 20.05.2012 - Orchestral Heroes 2012 - 8. Deutscher Orchesterwettbewerb
Für eine ganze Woche, in der Zeit vom 12. bis 20. Mai 2012, ist der 8. Deutsche Orchesterwettbewerb (DOW) im niedersächsischen Hildesheim zu Gast und verwandelt die Region zur Hochburg der Orchestermusik. 130 Ensembles mit insgesamt rund 5.000 Musikerinnen und Musikern aus allen 16 Bundesländern versprechen einen einmaligen wie hochkarätigen Musikgenuss. Sämtliche Formationen aus 15 ausgeschriebenen Kategorien - darunter Sinfonieorchester und Blasorchester, Spielleutekorps, Zupf- und Akkordeonorchester sowie Big Bands - mussten sich zuvor auf Landesebene für den Start in Hildesheim qualifizieren. Neben dem eigentlichen Wettbewerb werden wieder zahlreiche Sonderkonzerte organisiert. Der DOW bietet somit ein Forum der musikalischen Begegnung vielfältigster Art und des gegenseitigen Kennenlernens.


23.09. - Mehrzweckhalle Elmlohe - "Voices meet symphonic winds"
Nach den erfolgreichen "Chorchester" - Konzerten der vergangenen Jahre in der Großen Kirche, Bad Bederkesa und dem Stadttheater Bremerhaven wird die Zusammenarbeit mit dem Freien Kirchen- und Gospelchor Ringstedt eine Neuauflage erfahren. Geplant sind zwei Konzerte in Elmlohe und in Bremen, in denen wieder große musikalische Bandbreite ebenso wie das klangewaltige Zusammenspiel aller 120 Akteure präsentiert wird.


23. und 24.11. - Mehrzweckhalle Wehdel - "The Lord of the Rings"
Mit der preisgekrönten ersten Symphonie "The Lord oft he Rings" von Johan de Meij haben sich Dirigent Thomas Ratzek und seine Musiker ein ebenso attraktives wie schwieriges Werk für das kommende Herbstkonzert vorgenommen. Die 45-minütige Symphonie zeichnet in ihren fünf Sätzen eindrucksvolle Skizzen aus dem berühmten Fantasy-Bestseller von J.R.R. Tolkien. Mit den Proben wurde bereits Anfang dieses Jahres begonnen und die Zuhörer dürfen sich auf ein absolutes musikalisches Highlight beim Herbstkonzert 2012 freuen.

30. Herbstkonzert vor ausverkauftem Haus
Das sbw begeistert mit Filmmusiken

17.11.11 Nichts ging mehr: An den beiden Konzerttagen war die Wehdeler Mehrzweckhalle bis auf den letzten Platz gefüllt Mehr als 700 Zuhörer wollten bei "Cinema meets symphonic Winds" dabei sein.

Das Orchester eröffnete mit "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney. Die beeindruckende und klanggewaltige "2nd Sinfonietta" (Oliver Waespi) folgte und komplettierte die erste Konzerthälfte. Damit wurden dem Publikum die beiden Siegertitel des 8. Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs vorgestellt.

Nach der Pause: "Star Wars" - mit der prachtvollen und beeindruckende Zusammenstellung der bekannten Titel von John Williams entführten Dirigent Thomas Ratzek und seine Musiker die Zuhörer in die Welt der Jedi-Ritter und Sternenkrieger. Es folgten ruhige, emotionale Klänge in "The inner Light" aus Star Trek. Mit ihrem ausdrucksvollen Flötensolo auf der Irish tin Whistle verdiente sich Sonja Bartels einen Sonderapplaus.

Der Soundtrack aus "The Incredibles" (arr.: Takashi Hoshide) im Gegensatz dazu lebhaft, energisch - mit überraschenden Stil-, Rhythmus- und Taktwechseln.

Klaus Doldingers Soundtrack zum Klassiker "Das Boot" (arr.: Walter Ratzek) sollte das Ende des Konzertes markieren, doch das begeisterte Publikum forderte Zugaben und entließ die Musiker erst nach dem komödiantischen "March 1941" sowie dem Evergreen "Die glorreichen Sieben" (mit Dirigent Thomas Ratzek im Cowboy-Kostüm - geschätzte Zeit zum Umziehen 1:04 min) und schließlich dem Soundtrack aus "Out of Africa".



Und so begann alles vor 30 Jahren:




Sinfonisches Blasorchester Wehdel bei Watt´n Klang in Norden (Norddeich)

(02.10.2011) Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begeisterte das Internationale Bläserfestival "Watt'n Klang" hunderte Zuhörer und rund aktive 900 Musiker gleichermaßen. Ein sehr gut organisiertes Bläserfestival mit Kompositionswettbewerb, das nach einer Neuauflage verlangt, lockte am ersten Oktoberwochenende viele Musiker und Musikfreunde an die Nordseeküste.

Nach drei Tagen abwechslungsreichem Programm auf mehreren Bühnen sorgte das Wehdeler Orchester für das umjubelte Schlusskonzert auf dem malerischen Marktplatz.
Dirigent Thomas Ratzek hatte ein abwechslungsreiches Konzertprogramm ausgearbeitet das zeitgenössische sinfonische Blasmusik ebenso wie Filmmusiken und bekannte Hits von Abba oder Earth, Wind & Fire bot.

Besonders gut hörten die gastgebenden Musiker des Stadtorchester Norden bei Malcolm Binney´s "Master humphrey's clock" hin, war dies doch das Pflichtstück des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs das auch die Nordener beim Wettbewerb in Goslar vorgetragen hatten.

Nach einem abschließenden gemeinsamen Großkonzert aller Beteiligten unter dem Dirigat von Thomas Ratzek war bis zum Sonnenuntergang noch Gelegenheit sich am Strand in den Dünen zu verpflegen, bei einem kühlen Getränk zu fachsimpeln und neue freundschaftliche Kontakte zu knüpfen.



Musikalisches Feuerwerk auf der Werft
Sinfonisches Blasorchester Wehdel und NDR Radiophilharmonie gastieren auf dem MWB-Gelände

VON THORSTEN MEYER - Nordsee-Zeitung vom 26.09.2011
BREMERHAVEN. Für Konzertevents wird gern nach ungewöhnlichen Lokalitäten gesucht. Für ihr Bremerhavener Gastspiel entdeckten die Veranstalter der Niedersächsischen
Musiktage das Gelände der MWB Motorenwerke und machten es zum Schauplatz eines dreieinhalbstündigen "Wandelkonzerts": Bespielt wurde das Gelände von der NDR Radiophilharmonie und dem Sinfonischen Blasorchester Wehdel.
In der Maschinenhalle, mit Biertischbänken für das Publikum, machten die Wehdeler unter
der Leitung von Thomas Ratzek den Auftakt. Die hohe Halle tat dem erstaunlich transparenten Klangbild aber keinen Abbruch, und so gelangen in Malcom Binneys "Four Character Studies" Ensemble- wie Solopassagen dynamisch sehr fein nuanciert, auch die mächtigen, rythmisch knackigen Passagen.
Oliver Waespis "2nd Sinfonietta" erwies sich als Stimmungsbilder-Sammlung mit eingängigen Motiven. Dirigent Ratzek entfaltete hier auch in dichten polyphonen Passagen stets ein facettenreiches Gesamtbild.
Für eine Zugabe war leider keine Zeit mehr, denn es ging nahtlos weiter mit einem Rundgang über das Werftgelände. An verschiedenen Stationen stellten die Mitglieder des Wehdeler Orchesters kurze Werke unterschiedlicher Herkunft vor, so einen israelischen Volkstanz für elf Klarinetten und groovende Saxophone auf der Hansekogge "Ubena von Bremen".
Für die NDR Radiophilharmonie aus Hannover begab man sich danach in die große Schiffbauhalle. Dort erklangen mit Debussys "La mer" und Rimskij-Korsakows "Scheherazade" zwei Klassiker zum Motto des Abends "Meerzeiten". Unter Matthias Foremny gelangen dem Orchester intensiv ausgelotete Facetten. Und die Akustik trug die Details wider Erwarten gut zu den Zuhörern. In Debussys Studie zu unterschiedlichen
Meeres-Stimmungen fand Foremny ein differenziertes Spektrum vom funkelnden Einstieg
im ersten Satz, über feines Wellenspiel im zweiten zum geheimnisvollen, in mächtige Kaskaden ausbrechenden Abschluss im dritten Satz. In Rimskij-Korsakows "Scheherazade" brachten die Musiker die Schönheit des viersätzigen Werks, seinen Klangfarbenreichtum und seine vielen kleinen solistischen Edelsteine zum Glänzen. Ausgerechnet in
den mit stehenden Ovationen stürmisch erklatschten Zugaben geriet Tschaikowskys rasanter "Russischer Tanz" zu schnell verhuscht. Aber das konnte dieses bemerkenswerte Konzerterlebnis nicht nachhaltig trüben.

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25. Niedersächsische Musiktage - … und Wehdel war dabei!

"… es verbinden sich das Auf und Ab von Mond und Meer, Schiffshörner und maritime Lieder, kosmische Ordnung und Alltag der Menschen an der Küste…", so sagt es der Prospekt über die 25. Niedersächsischen Musiktage und speziell über die Komposition von Markus Stockhausen. GeZEITen wurde von Stockhausen extra für diese Aufführung am 4. September in Cuxhaven in der Grimmershörner Bucht komponiert und ca. 600 aktive Musiker trugen dazu bei, dass es eine unvergessliche Angelegenheit wurde.
Aber der Reihe nach: nach einer ersten Probe im Juli kam es am Samstag, 3.9.11 zu einer überaus anstrengenden ganztägigen Generalprobe, denn ausgerechnet an diesem Samstag kehrte der Sommer mit aller Macht noch einmal zurück. Es war brütend heiß, aber es musste geübt werden, damit die Aufführung am Sonntagnachmittag klappen würde. Manchmal schien der große Meister zwar etwas genervt (O-Ton: Das ist hier kein Ferienlager, sondern eine Probe!), aber er behielt immer den Überblick.
Am Sonntag gab es dann zunächst ein Konzert des Nachwuchsorchesters in der Kurmuschel am Strandhaus Döse. Das zahlreiche Publikum war von den jungen Wehdeler Musikern bei dem gelungenen Auftritt begeistert. Die jungen Musiker unter der Leitung von Malte Behrens führten hier auch ihr neues Stück "I will follow him" erstmals auf. Und dann hieß es zusammenpacken und weiter zum großen Event in der Grimmershörner Bucht. Bei der Stell- und Anspielprobe zeigte sich der norddeutsche Sommer 2011 dann leider wieder von seiner anderen Seite und pünktlich fing es an zu regnen. Also wieder ab in die Turnhalle und warten, ob der Regen vor 16 Uhr doch noch wieder aufhört. Bei den ersten Tönen von den einmarschierenden Akkordeonisten tröpfelte es zwar noch, aber der Regen wurde dann immer weniger und am Ende schien sogar die Sonne. Alle Teilnehmer, und sicher nicht nur die aus Wehdel, waren stolz, bei dieser Uraufführung dabei gewesen zu sein. Das Publikum (man munkelte von 2.000 Zuhörern!!!) auf dem Deich war so begeistert, dass sogar eine Zugabe her musste. Und ins Fernsehen kamen wir dann ja auch, denn der NDR war mit einem Kamerateam anwesend. Wir, das waren 11 Bläser aus Wehdel, Jung und Alt bunt gemischt; von Femke, Melvin, Kasper, Dennis und Philipp bis Rainer und Manfred mit seiner Reisetuba, sowie Malte, Henrik, Pia und Kara.





Das `sinfonische blasorchester wehdel´ gewinnt den 8. Niedersächsischen Orchesterwettbewerb

Erfolgreiche Mission in Goslar: Nach 2007 konnte das `sinfonische blasorchester wehdel´ zum zweiten Mal den alle vier Jahre stattfindenden Niedersächsischen Orchesterwettbewerb in der Kategorie B1 - Blasorchester gewinnen. Das Orchester erhielt von der Jury 23 von 25 möglichen Punkten und damit das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen". Damit verbunden ist die Weiterleitung zum Bundesentscheid, der 2012 in Hildesheim stattfinden wird. Dort werden die Wehdeler Musiker das Bundesland Niedersachsen vertreten.

Drei Tage lang trafen sich in Goslar 27 hochkarätige Ensembles aller musikalischen Schattierungen, vom Akkordeonorchester über Blasorchester, Symphonieorchester und Zupforchester zum Wettstreit im altehrwürdigen Kaisersaal in der Goslarer Kaiserpfalz. Auf dem Marktplatz und an der Jakobikirche gab es auf zwei großen Bühnen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm das viele Hundert Zuschauer anlockte und zum verweilen einlud.

Nach intensiver Vorbereitung reisten am Samstag auch die 70 Wehdeler Musiker sowie einige Fans und Sponsoren mit zwei Bussen und LKW an um sich der fachkundigen Jury zu präsentieren. Erst am späten Nachmittag stand die Wertung an. Der große Saal war gut besucht; nachdem alle anderen Blasorchester ihre Vorträge bereits hinter sich hatten, wurde nun von dem fachkundigen Publikum mit großer Spannung der Vortrag des Titelverteidigers erwartet.

Ein Novum in der Orchestergeschichte: Die ohnehin starke Besetzung wurde erstmals noch durch drei Cellisten verstärkt um das gewählte Selbstwahlstück werkgetreu wiedergeben zu können. Es zeigte sich, dass Dirigent Thomas Ratzek sein Orchester auf den Punkt vorbereitet hatte und sich die intensive Vorbereitung auszahlte: Das Pflichtstück "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney gelang gut - dennoch: Zweifel blieben, es hatte kleine Pannen gegeben und man hatte das 4-sätzige Werk schon besser gespielt. Das Selbstwahlstück "2nd Sinfonietta" (Oliver Waespi) gelang hingegen äußerst eindrucksvoll und Dirigent Thomas Ratzek führte seine Musiker überzeugend durch die unterschiedlichen musikalische Klangwelten der drei Sätze. Tobender Applaus nach der Wertung war der Lohn für die mühevolle Arbeit der letzten Wochen und Monate an dem anspruchsvollen Werk.

In dem anschließenden Wertungsgespräch mit Dirigent Thomas Ratzek und Vorsitzendem Rainer Tober lobte die Jury den sehr homogenen und warmen Orchesterklang. Die unterschiedlichen Charaktere in den verschiedenen Sätzen seien leicht, transparent und musikalisch überzeugend herausgearbeitet worden.

Aber erst am Abend erfolgte die Bekanntgabe der Ergebnisse auf dem Goslar´schen Marktplatz. Unbändiger Jubel bei den Wehdelern, als der Sieg bekannt wurde. Bis zur Abfahrt blieb Zeit den Sieg ausgelassen in der Altstadt zu feiern und sich auf die Teilnahme am Bundesentscheid zu freuen. Erst am Sonntagmorgen gegen vier Uhr traf der Tross müde aber glücklich wieder in Wehdel ein - der blasmusikalischen Landeshauptstadt!




4. Jugendkonzert

(22.05.11) Es klappt immer besser. Beim nun schon 4. Jugendkonzert am 22. Mai klappte alles wie am Schnürchen. Kurzweiliges Programm von knapp 2 Stunden Dauer, hervorragende Musiker, gute Organisation durch die Jugendwarte und ein tolles Kuchenbuffet, welches keinen Wunsch in der Pause offen ließ.

Gut 100 Besucher erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag in der Grundschule in Wehdel. Es wurde alles geboten, vom Solo über Duett (Klarinetten), Trio (Flöten), Quintett (Gesang), Septett (Klarinetten), Oktett (Trompeten) bis zum Orchestervortrag.

Den Anfang machten 8 Trompeten mit 4 schmissigen Evergreens. Darauf folgten 3 Solovorträge mit Saxofon und Klarinette sowie 3 Solisten an der Posaune. Ehe es dann in die Pause ging, hatte das Nachwuchsorchester seinen Auftritt mit ihrem Dirigenten Malte Behrens. Nach den 3 Stücken "The Music Mill", "My first Blues" und "Trumpet Hero" ließ das begeisterte Publikum die 13 Musiker aber noch nicht von der Bühne. Es wurde eine Zugabe gefordert, die das junge Orchester auch erfüllte. Und als Malte das Publikum in die Pause schicken wollte, wurde er von seiner Musikerin Antonia Wiedemann zurückgehalten, die stellvertretend für das Orchester eine kleine Dankesrede an Malte hielt und ihm ein Präsent überreichte.

Nach der Pause gab es ein launiges Ständchen der 5 Jugendwarte, die sich mit dem Lied "Probier's mal mit Gemütlichkeit" vorstellten, denn schließlich sollen die Eltern ja wissen, wem sie ihre Kinder da gelegentlich anvertrauen. Zwei Schlagwerker zeigten ihr Können an Drumset und Marimbaphon, ehe noch einmal Saxofon und Klarinetten zu Gehör kamen. Jetzt hatte auch die jüngste Musikerin ihren Auftritt. Alicia Wiedemann, 9 Jahre, spielte zunächst alleine an der Klarinette, ehe sie mit ihrer Schwester Antonia im Duett "Die Blues Band" zu Gehör brachte. Zu guter Letzt spielten die 7 Klarinettenschülerinnen unter dem Dirigat von Uwe Behrmann den "Five Chord Trick" und auch hier verlangte das Publikum nach einer Zugabe.

Die vielen Proben und auch das Probenwochenende des Orchesters haben sich also gelohnt, die Zuhörer waren zufrieden, die vielen Eltern und Großeltern waren stolz auf die jungen Musiker. Und im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt "Jugendkonzert", ist die Nervosität dann vielleicht wieder ein kleines Stückchen geringer worden als in diesem Jahr und irgendwann wird vielleicht auch Maltes Traum in Erfüllung gehen und in seinem Nachwuchsorchester sitzen 30 Kinder und Jugendliche. Mal schau'n, wann es soweit ist.




Affen in Worpswede?

Affen in Worpswede? Da kann doch was nicht stimmen, Worpswede hat doch gar keinen Zoo. Aber als das Nachwuchsorchester am Wochenende 7./8. Mai in der Jugendherberge in Worpswede weilte, waren ganz deutlich Affengeräusche zu vernehmen. Aber alles der Reihe nach.
Am 7. Mai fuhren die 12 jungen Musiker mit 5 Betreuern in das Künstlerdorf Worpswede, um dort am Wochenende für das bevorstehende Jugendkonzert am Sonntag, 22. Mai zu proben. Fast pünktlich um 9:15 Uhr setzte sich die kleine Karawane in Fahrt und wir waren so zeitig dort, dass wir sogar noch vor dem Mittagessen einmal die Instrumente auspacken und die ersten Töne spielen konnten.
Nach dem Mittagessen wurde nochmals geprobt und dann war Zeit zum Toben. "Kotzendes Känguru" und "Gorilla und Storch" wurden auf dem Spielplatz der Jugendherberge gespielt. Und dabei ging es hoch und laut her; es war staubig, sandig, heiß und anstrengend, aber ausgesprochen lustig. Der ein oder andere landete im Sand, aber egal, wenn man von einem Gorilla verfolgt wird, muss man sich halt sputen. Am Abend wurde nochmals geprobt und dann ging es an "Activity" und wir konnten unsere Zeichen- und Mimik Künste vorführen.
Früh morgens am Muttertag bewiesen die jungen Musiker, dass sie Frühaufsteher sind, denn alle waren lange mit dem Frühstück fertig, als die ersten Betreuer sich endlich aus dem Bett bequemten. So ausgiebige Bettruhe musste bestraft werden und so wurde das Zimmer von Malte und Henrik mit sämtlichen verfügbaren Stühlen verbarrikadiert. Nachdem dieses Hindernis beseitigt war, wurde wieder geprobt. Mittags wurde die Bratwurst zünftig draußen am Grill serviert, wobei überhaupt gesagt werden kann, dass die Unterbringung in der Jugendherberge ausgesprochen gut war. Es war zwar unter dem Dach im Probenraum mit der Zeit ein wenig warm, aber nach 45 Minuten wurde ja immer unterbrochen und tüchtig gelüftet.
Nach dem Mittagessen wurde nochmals geprobt und dann die erarbeiteten Stücke aufgenommen. My First Blues, Trumpet Hero und Music Mill sind die neuen Stücke und an alten Stücken wurden Cyclist in Moscow, Ducktales Theme und Pomp and Circumstance aufgefrischt. Es wurde sogar ein ganz neues Stück angespielt, I will follow him. Mal schauen, wann das sitzt.
Gegen 17 Uhr am Sonntag waren wir wieder in Wehdel und hatten eine Menge geübt. Eigentlich kann jetzt am 22. Mai nichts schief gehen, wir sind gewappnet und brennen darauf, die neuen Stücke vorführen zu dürfen. So kommt das Muttertags Geschenk in diesem Jahr in Form eines Konzertes halt zwei Wochen später als kalendarisch.





Neue Kontrabassklarinette für das sbw - Ein beeindruckendes Fundament für das Holzregister

(24.04.2011) Musica Nova, der überaus aktive Förderverein des Orchesters, konnte dem sinfonischen blasorchester wehdel erneut einen großen Herzenswunsch erfüllen: Ab sofort wird die Besetzung des Klarinettenregisters um eine Kontrabassklarinette erweitert. Eine große Herausforderung, denn das gewünschte Instrument hat mit über 15.000 € einen stolzen Preis. "Dennoch", so betont Uwe Behrmann, der Vorsitzende des Fördervereins, "stand für uns im Vordergrund ein vernünftiges, hochwertiges Instrument nach den Wünschen des Orchesters anzuschaffen". Dirigent Thomas Ratzek war sehr wichtig das Instrument bereits zum Niedersächsischen Orchesterwettbewerb Mitte Juni einsetzen zu können, um die beiden Wettbewerbsstücke möglichst authentisch klingen zu lassen. Den Sponsoren konnte die Notwendigkeit der Anschaffung deutlich gemacht werden und so standen die erforderlichen Gelder innerhalb erstaunlich kurzer Zeit zu Verfügung.
Der Markt für Kontrabassklarinetten ist aufgrund der geringen Stückzahlen sehr überschaubar. Es gibt im Grunde nur drei namhafte Anbieter. Nach reiflicher Überlegung fiel die Wahl auf den innovativen Instrumentenbauer Benedict Eppelsheim aus München. Damit haben die Wehdeler das zweite Exemplar (!) das nach Deutschland verkauft wurde ergattert. Noch während der Musikmesse in Frankfurt im April wurde die Kontrabassklarinette vom Fachpublikum bestaunt, um anschließend in den Norden Deutschlands versendet zu werden. Kathrin Hahl, seit vielen Jahren Klarinettistin im Orchester, übernahm gespannt das Instrument und konnte nach nur wenigen Tagen bereits die beeindruckende Tiefe des Instruments (klingend Bb2-d1) demonstrieren.
Ein herzliches Dankeschön an Musica Nova und den Sponsoren!



Brandstiftung zerstört Orchesterbühne

Am Abend des 03. April klangen die Sirenen durch Wehdel. Der Grund war ein in Flammen stehender Lagerraum, in welchem das Orchester seine Bühnenteile und weiters Equipment untergebracht hatte. Der Grund des Brandes konnte von der Kriminalpolizei schon drei Tage später ermittelt werden. Dank der Mithilfe von Augenzeugen konnten zwei Jugendliche ermittelt werden, die in dem Lagerraum gekokelt hatten. Nach dem Verlassen und wieder Verschließen des Raumes hat sich dann ein Schwelbrand entwickelt, der schnell um sich griff. Der gesamte Inhalt wurde bei dem Feuer zerstört. Aktuell liegt der Fall bei den entsprechenden Versicherungen zur weiteren Bearbeitung.





Blechbläserquintett bei Kammermusiktagen in Kirchweyhe erfolgreich

Am 19. März 2011 nahm das sinfonische blasorchester wehdel in Kirchweyhe (Nahe Bremen) an den 1. Kammermusiktage des Niedersächsischen Turnerbundes teil. Ein Großteil der Orchestermitglieder besuchte interessante Workshops unterschiedlicher Instrumente mit herausragenden Dozenten. Unter anderem standen Katharina Schweitl (Klarinette) und Frits Damrow (Trompete) zur Verfügung.

Am Samstagnachmittag trat das Blechbläser-Quintett des sinfonischen blasorchester wehdel an, um sich beim Wertungsmusizieren der Jury zu stellen. Die fünf Musiker Lutz Döscher (Trompete), Carsten Ebeling (Trompete), Frauke Klonczinski (Horn), Leif Tober (Posaune) und Kerstin Döscher (Tuba) überzeugten mit der Original-Komposition in drei Sätzen "American Images" des US-amerikanischen Komponisten und Posaunisten Richard Roblee. In der Kategorie 4 (schwer) errangen sie das Prädikat "Ausgezeichnet".

Somit hatte das sinfonische blasorchester wehdel einen interessanten und erfolgreichen Tag erlebt. Wir freuen uns auf die zweite Auflage der Kammermusiktage.


Nachwuchskräfte verstärken das Orchester

(10.01.11) Das Orchester freut sich über vier Nachwuchskräfte die im vergangenen Jahr integriert werden konnten: Kara Tober aus Wehdel (Klarinette), Johan Rissiek (Geestenseth / Trompete), Lukas Döscher (Geestenseth / Schlagwerk) und Arwed Bode, ebenfalls aus Geestenseth (Alt-Saxophon) gehören schon seit Januar 2010 zum Orchester.
Aber seit 1. Januar 2011 gilt es zunächst eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Vor die Prüfungskommission (bestehend aus Instrumentallehrer, Dirigent und Registerführer) trauten sich: Karin Flathmann (Heinschenwalde / Tenor-Saxophon), Thede Jürgens (Bramel / Alt-Saxophon), Fabian Alsguth (Sellstedt / Alt-Saxophon), Pia Hülseberg (Sellstedt / Klarinette), Anne-Marie Lehmann (Wehdel / Klarinette). Die Vorbereitung und das Lampenfieber haben sich gelohnt, denn alle fünf konnten die Prüfung bestehen und verstärken ab sofort das sinfonische Blasorchester.

 

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