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Boris Oltmanns |
30. Herbstkonzert vor ausverkauftem
Haus 17.11.11 Nichts ging mehr: An den beiden Konzerttagen war die Wehdeler Mehrzweckhalle bis auf den letzten Platz gefüllt Mehr als 700 Zuhörer wollten bei "Cinema meets symphonic Winds" dabei sein. Das Orchester eröffnete mit "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney. Die beeindruckende und klanggewaltige "2nd Sinfonietta" (Oliver Waespi) folgte und komplettierte die erste Konzerthälfte. Damit wurden dem Publikum die beiden Siegertitel des 8. Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs vorgestellt. Nach der Pause: "Star Wars" - mit der prachtvollen und beeindruckende Zusammenstellung der bekannten Titel von John Williams entführten Dirigent Thomas Ratzek und seine Musiker die Zuhörer in die Welt der Jedi-Ritter und Sternenkrieger. Es folgten ruhige, emotionale Klänge in "The inner Light" aus Star Trek. Mit ihrem ausdrucksvollen Flötensolo auf der Irish tin Whistle verdiente sich Sonja Bartels einen Sonderapplaus. Der Soundtrack aus "The Incredibles" (arr.: Takashi Hoshide) im Gegensatz dazu lebhaft, energisch - mit überraschenden Stil-, Rhythmus- und Taktwechseln. Klaus Doldingers Soundtrack zum Klassiker "Das Boot" (arr.:
Walter Ratzek) sollte das Ende des Konzertes markieren, doch das begeisterte
Publikum forderte Zugaben und entließ die Musiker erst nach dem
komödiantischen "March 1941" sowie dem Evergreen "Die
glorreichen Sieben" (mit Dirigent Thomas Ratzek im Cowboy-Kostüm
- geschätzte Zeit zum Umziehen 1:04 min) und schließlich
dem Soundtrack aus "Out of Africa".
(02.10.2011) Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begeisterte das Internationale Bläserfestival "Watt'n Klang" hunderte Zuhörer und rund aktive 900 Musiker gleichermaßen. Ein sehr gut organisiertes Bläserfestival mit Kompositionswettbewerb, das nach einer Neuauflage verlangt, lockte am ersten Oktoberwochenende viele Musiker und Musikfreunde an die Nordseeküste. Nach drei Tagen abwechslungsreichem Programm auf mehreren Bühnen
sorgte das Wehdeler Orchester für das umjubelte Schlusskonzert
auf dem malerischen Marktplatz. Besonders gut hörten die gastgebenden Musiker des Stadtorchester Norden bei Malcolm Binney´s "Master humphrey's clock" hin, war dies doch das Pflichtstück des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs das auch die Nordener beim Wettbewerb in Goslar vorgetragen hatten. Nach einem abschließenden gemeinsamen Großkonzert aller
Beteiligten unter dem Dirigat von Thomas Ratzek war bis zum Sonnenuntergang
noch Gelegenheit sich am Strand in den Dünen zu verpflegen, bei
einem kühlen Getränk zu fachsimpeln und neue freundschaftliche
Kontakte zu knüpfen.
VON THORSTEN MEYER - Nordsee-Zeitung vom 26.09.2011 Bilder
im Internet
Erfolgreiche Mission in Goslar: Nach 2007 konnte das `sinfonische blasorchester wehdel´ zum zweiten Mal den alle vier Jahre stattfindenden Niedersächsischen Orchesterwettbewerb in der Kategorie B1 - Blasorchester gewinnen. Das Orchester erhielt von der Jury 23 von 25 möglichen Punkten und damit das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen". Damit verbunden ist die Weiterleitung zum Bundesentscheid, der 2012 in Hildesheim stattfinden wird. Dort werden die Wehdeler Musiker das Bundesland Niedersachsen vertreten. Drei Tage lang trafen sich in Goslar 27 hochkarätige Ensembles aller musikalischen Schattierungen, vom Akkordeonorchester über Blasorchester, Symphonieorchester und Zupforchester zum Wettstreit im altehrwürdigen Kaisersaal in der Goslarer Kaiserpfalz. Auf dem Marktplatz und an der Jakobikirche gab es auf zwei großen Bühnen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm das viele Hundert Zuschauer anlockte und zum verweilen einlud. Nach intensiver Vorbereitung reisten am Samstag auch die 70 Wehdeler Musiker sowie einige Fans und Sponsoren mit zwei Bussen und LKW an um sich der fachkundigen Jury zu präsentieren. Erst am späten Nachmittag stand die Wertung an. Der große Saal war gut besucht; nachdem alle anderen Blasorchester ihre Vorträge bereits hinter sich hatten, wurde nun von dem fachkundigen Publikum mit großer Spannung der Vortrag des Titelverteidigers erwartet. Ein Novum in der Orchestergeschichte: Die ohnehin starke Besetzung wurde erstmals noch durch drei Cellisten verstärkt um das gewählte Selbstwahlstück werkgetreu wiedergeben zu können. Es zeigte sich, dass Dirigent Thomas Ratzek sein Orchester auf den Punkt vorbereitet hatte und sich die intensive Vorbereitung auszahlte: Das Pflichtstück "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney gelang gut - dennoch: Zweifel blieben, es hatte kleine Pannen gegeben und man hatte das 4-sätzige Werk schon besser gespielt. Das Selbstwahlstück "2nd Sinfonietta" (Oliver Waespi) gelang hingegen äußerst eindrucksvoll und Dirigent Thomas Ratzek führte seine Musiker überzeugend durch die unterschiedlichen musikalische Klangwelten der drei Sätze. Tobender Applaus nach der Wertung war der Lohn für die mühevolle Arbeit der letzten Wochen und Monate an dem anspruchsvollen Werk. In dem anschließenden Wertungsgespräch mit Dirigent Thomas Ratzek und Vorsitzendem Rainer Tober lobte die Jury den sehr homogenen und warmen Orchesterklang. Die unterschiedlichen Charaktere in den verschiedenen Sätzen seien leicht, transparent und musikalisch überzeugend herausgearbeitet worden. Aber erst am Abend erfolgte die Bekanntgabe der Ergebnisse auf dem
Goslar´schen Marktplatz. Unbändiger Jubel bei den Wehdelern,
als der Sieg bekannt wurde. Bis zur Abfahrt blieb Zeit den Sieg ausgelassen
in der Altstadt zu feiern und sich auf die Teilnahme am Bundesentscheid
zu freuen. Erst am Sonntagmorgen gegen vier Uhr traf der Tross müde
aber glücklich wieder in Wehdel ein - der blasmusikalischen Landeshauptstadt!
(22.05.11) Es klappt immer besser. Beim nun schon 4. Jugendkonzert
am 22. Mai klappte alles wie am Schnürchen. Kurzweiliges Programm
von knapp 2 Stunden Dauer, hervorragende Musiker, gute Organisation
durch die Jugendwarte und ein tolles Kuchenbuffet, welches keinen Wunsch
in der Pause offen ließ. Den Anfang machten 8 Trompeten mit 4 schmissigen Evergreens. Darauf folgten 3 Solovorträge mit Saxofon und Klarinette sowie 3 Solisten an der Posaune. Ehe es dann in die Pause ging, hatte das Nachwuchsorchester seinen Auftritt mit ihrem Dirigenten Malte Behrens. Nach den 3 Stücken "The Music Mill", "My first Blues" und "Trumpet Hero" ließ das begeisterte Publikum die 13 Musiker aber noch nicht von der Bühne. Es wurde eine Zugabe gefordert, die das junge Orchester auch erfüllte. Und als Malte das Publikum in die Pause schicken wollte, wurde er von seiner Musikerin Antonia Wiedemann zurückgehalten, die stellvertretend für das Orchester eine kleine Dankesrede an Malte hielt und ihm ein Präsent überreichte. Nach der Pause gab es ein launiges Ständchen der 5 Jugendwarte, die sich mit dem Lied "Probier's mal mit Gemütlichkeit" vorstellten, denn schließlich sollen die Eltern ja wissen, wem sie ihre Kinder da gelegentlich anvertrauen. Zwei Schlagwerker zeigten ihr Können an Drumset und Marimbaphon, ehe noch einmal Saxofon und Klarinetten zu Gehör kamen. Jetzt hatte auch die jüngste Musikerin ihren Auftritt. Alicia Wiedemann, 9 Jahre, spielte zunächst alleine an der Klarinette, ehe sie mit ihrer Schwester Antonia im Duett "Die Blues Band" zu Gehör brachte. Zu guter Letzt spielten die 7 Klarinettenschülerinnen unter dem Dirigat von Uwe Behrmann den "Five Chord Trick" und auch hier verlangte das Publikum nach einer Zugabe. Die vielen Proben und auch das Probenwochenende des Orchesters haben
sich also gelohnt, die Zuhörer waren zufrieden, die vielen Eltern
und Großeltern waren stolz auf die jungen Musiker. Und im nächsten
Jahr, wenn es wieder heißt "Jugendkonzert", ist die
Nervosität dann vielleicht wieder ein kleines Stückchen geringer
worden als in diesem Jahr und irgendwann wird vielleicht auch Maltes
Traum in Erfüllung gehen und in seinem Nachwuchsorchester sitzen
30 Kinder und Jugendliche. Mal schau'n, wann es soweit ist.
Affen in Worpswede? Da kann doch was nicht stimmen, Worpswede hat doch
gar keinen Zoo. Aber als das Nachwuchsorchester am Wochenende 7./8.
Mai in der Jugendherberge in Worpswede weilte, waren ganz deutlich Affengeräusche
zu vernehmen. Aber alles der Reihe nach.
Am Abend des 03. April klangen die Sirenen durch Wehdel. Der Grund war ein in Flammen stehender Lagerraum, in welchem das Orchester seine Bühnenteile und weiters Equipment untergebracht hatte. Der Grund des Brandes konnte von der Kriminalpolizei schon drei Tage später ermittelt werden. Dank der Mithilfe von Augenzeugen konnten zwei Jugendliche ermittelt werden, die in dem Lagerraum gekokelt hatten. Nach dem Verlassen und wieder Verschließen des Raumes hat sich dann ein Schwelbrand entwickelt, der schnell um sich griff. Der gesamte Inhalt wurde bei dem Feuer zerstört. Aktuell liegt der Fall bei den entsprechenden Versicherungen zur weiteren Bearbeitung.
Am Samstagnachmittag trat das Blechbläser-Quintett des sinfonischen blasorchester wehdel an, um sich beim Wertungsmusizieren der Jury zu stellen. Die fünf Musiker Lutz Döscher (Trompete), Carsten Ebeling (Trompete), Frauke Klonczinski (Horn), Leif Tober (Posaune) und Kerstin Döscher (Tuba) überzeugten mit der Original-Komposition in drei Sätzen "American Images" des US-amerikanischen Komponisten und Posaunisten Richard Roblee. In der Kategorie 4 (schwer) errangen sie das Prädikat "Ausgezeichnet". Somit hatte das sinfonische blasorchester wehdel einen
interessanten und erfolgreichen Tag erlebt. Wir freuen uns auf die zweite
Auflage der Kammermusiktage.
(10.01.11) Das Orchester freut sich über vier Nachwuchskräfte
die im vergangenen Jahr integriert werden konnten: Kara Tober aus Wehdel
(Klarinette), Johan Rissiek (Geestenseth / Trompete), Lukas Döscher
(Geestenseth / Schlagwerk) und Arwed Bode, ebenfalls aus Geestenseth
(Alt-Saxophon) gehören schon seit Januar 2010 zum Orchester.
Bacchus und ABBA begeistern 700 Gäste Der gute Vorverkauf ließ einiges erwarten und
tatsächlich empfing die Wehdeler Musiker an den beiden Tagen des
29. Herbstkonzertes ein volles Haus: Rund 700 Zuhörer aus der gesamten
Region kamen um dem sinfonischen Blasorchester Wehdel zuzuhören,
gleichermaßen viele Fans und Freunde des Orchesters als auch neue
Gesichter.
Begrüßt wurden sie mit der schwungvollen "Wilten Festival Overture" von Philip Sparke bevor es bei "A Light in the Wilderness" (James Barnes) ruhig und emotional wurde. Der beschwingte "Bacchus on blue Ridge" (Joseph Horovitz) erzählte musikalisch lebhaft in drei Sätzen von den Ausflügen des Weingottes auf unserer schönen Erde. Nach der Pause: Beschwörung und Tanz, "Incantation and Dance" (John Barnes Chance) mit kantiger Melodik in anspruchsvollen, verschlungenen Rhythmen. Dirigent Thomas Ratzek hatte seine Musiker auf den Punkt vorbereitet, das Orchester präsentierte sich frisch und spielfreudig. Moderator Udo Bernshausen lieferte charmant das nötige Hintergrundwissen zum Programm und Informationen rund um das Orchester. Roland Stuppin, zweiter Dirigent des Orchesters übernahm bei "Flowerdale" (Philip Sparke) den Dirigentenstab und Thomas Ratzek konnte als gefühlvoller Trompetensolist brillieren. Eine Uraufführung, denn Sparke hatte Flowerdale erst drei Monate zuvor für sinfonisches Blasorchester arrangiert. Stuppin leitete das Orchester auch beim letzten Programmpunkt: "ABBA" - einem neuen Arrangement mit Melodien der schwedischen Kultgruppe. Das Publikum war begeistert und natürlich gab das Orchester gerne noch drei Zugaben um anschließend bei einer "After-Show-Party" noch ein paar Stunden zu feiern.
sbw zweimal Gast bei der Sail 2010 in Bremerhaven (30.08.10) Rund eine Millionen Besucher waren bei der Sail 2010 in Bremerhaven zu Gast; neben zahlreichen Großseglern und einem bunten maritimen Marktreiben wurde auf mehreren Bühnen auch ein abwechslungsreiches Musikprogramm geboten. Gleich zweimal war auch das "sbw" zu Gast: Am Donnerstag unter der Leitung von Roland Stuppin konzertierte das Orchester auf der großen Radio Bremen Bühne mit einem einstündigen Programm dessen Schwerpunkt im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik lag. Mit "Pirates of Caribbean", "Soul Bossa Nova", "Udo Jürgens live" sorgten die 60 Musiker für gute Laune unter den zahlreichen Gästen. Am späten Freitagabend sorgte das Orchester bei "Flames of Water" für die musikalische Untermalung des Wasserspektakels. "Abba" und "Phil Collins" hatte sich der Veranstalter gewünscht. Sechs musikalische Wasserwerker steuerten 800 Düsen durch die in der halbstündigen Veranstaltung 80.000 Liter Wasser zum Takt der Musik in die Luft katapultiert wurden. Den Bericht in "Buten un Binnen" können sie hier sehen: Buten un Binnen
Orchesterfahrt nach Schladming (Österreich) "sinfonisches blasorchester wehdel" nimmt an der MidEurope teil Offiziell begann die Orchesterfahrt nach Österreich am Mittwoch, den 14. Juli um 03.00 Uhr morgens mit der Abfahrt des Busses. Da es aber vorher noch einiges zu tun gab und man den weiter anreisenden Orchestermitgliedern eine Anlaufstelle bieten wollte, waren bereits ab Dienstagnacht 23.00 Uhr die Tore der Schule geöffnet. Neben dem allgemeinen "Zusammenräumen" und Packen wurden durch einige fleißige Mitglieder auch noch 100 Brötchen für die Fahrt geschmiert. Pünktlich um drei Uhr ging es dann im Doppeldecker-Reisebus los. Die Fahrt sollte aufgrund von Staus und Umleitungen insgesamt gut 16 Stunden dauern. Als man am Abend endlich müde in Schladming ankam, wurden erst mal die Zimmer bezogen und ein Abendessen eingenommen. Anschließend ließen es sich einige Unerschrockene nicht nehmen, noch das Nachtleben zu erkunden und bei einem kalten Getränk den Tag ausklingen zu lassen. Am Donnerstag stand dann eine Fahrt zum "Dachstein" auf 3.000 Höhenmeter an, inkl. Seilbahnfahrt zum Gipfel. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad an der Bodenstation und 10 Grad auf dem Gipfel eine wirklich willkommene Abkühlung. Nachmittags, nach der Rückkehr, war Zeit zur freien Verfügung. In der Stadt selber waren insgesamt fünf Open Air Bühnen aufgebaut, auf denen bis 01.00 Uhr Nachts Musik unterschiedlichster Stilrichtungen dargeboten wurde. Der Freitag stand dann ganz im Zeichen einer Salzburgfahrt. Dort angekommen hatte man die Möglichkeit, an einem gut zweistündigen Stadtrundgang teilzunehmen oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Bei einer Temperatur von bis zu 38 Grad im Schatten eine echte körperliche Herausforderung. Nach erfolgreicher Rückkehr stand Abends dann noch eine Probe
auf dem Programm. Nachmittags stand dann das Konzert in Dachstein-Tauern-Halle an. Trotz eines einsetzenden Unwetters mit Unmengen Niederschlag, Blitz und Donner absolvierte das Orchester dieses Konzert in der gewohnten Güte unter großem Beifall des anwesenden Publikums. Am Abend wurden dann noch einmal in Ruhe die Erlebnisse der vergangenen Tage verarbeitet, bevor es Sonntag um 06.00 Uhr zurück in die Heimat ging, die nach einer rekordverdächtigen Fahrzeit von fast exakt 14 Stunden erreicht wurde.
Das "sinfonische blasorchester wehdel" bei seinem Konzert am Samstag, den 17. August 2010 in der Dachstein-Tauern-Halle. Am Konzertflügel: Solist Walter Ratzek
Karl Wolfgang R. am Konzertflügel Nachwuchs des sbw präsentiert sich in guter Form Bereits das dritte Jahr in Folge fand am 06.06. das Jugendkonzert des
sinfonischen-blasorchester-wehdel in der Bürgermeister-von-Soosten-Schule
in Wehdel statt. Rund 100 Zuhörer bekamen ein abwechslungsreiches
Programm der Jungmusiker dargeboten, dass von den Blockflötengruppen
über anspruchsvolle Soloeinlagen der Instrumentalschüler bis
hin zu sinfonischen Werken von Nachwuchs- und Jugendorchester reichte.
Probenwochenenden Jugend- und Nachwuchsorchester Am 5. Juni findet das Konzert der verschiedenen Jugendgruppen
des sinfonischen Blasorchesters Wehdel statt. Und solch ein Konzert
will gut vorbereit sein, also fuhren die beiden Nachwuchsorchester zu
einem Probenwochenende, um ordentlich zu üben. Da eine gemeinsame
Fahrt keinen Sinn machte, fuhren beide Orchester getrennt an zwei aufeinanderfolgenden
Wochenenden in ein und dasselbe Haus, nämlich das Schullandheim
in Bokel. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah,
hatten sich die Jugendbetreuer gedacht und sollten Recht behalten. Neuer Transporter in Empfang genommen Der bisherige Transporter - ein VW T4 - hat dem Orchester sieben Jahre lang treue Dienste geleistet und wurde in dieser Zeit knapp 40.000 km gefahren. Allerdings wuchs mit den Jahren der Platzbedarf und die Kapazität reichte genauso wenig aus wie die Motorleistung zum Ziehen des großen Orchesteranhängers. Auch aufgrund einer großzügigen finanzielle Unterstützung des Fördervereins Musica Nova konnte nun ein deutlich größerer (gebrauchter) VW LT erworben werden. Durch die immense Ladefläche und die stärkere Motorisierung soll es nun keine Probleme beim Transport von Instrumenten und Equipment mehr geben. Thomas Jürß, Mitarbeiter des Autohauses Schmidt & Koch in Bremerhaven und auch Mitglied des sinfonischen blasorchester wehdel übergab heute das Fahrzeug an den 2. Vorsitzenden Lutz Döscher.
Konzert auf höchstem Niveau begeistert 500 Zuschauer Das Musikkorps der Bundeswehr gastierte zum zweiten Mal in Elmlohe Vom Militärmarsch über Wagner, Bernstein und Mancini bis zu einer ganz besonderen Version von Michael Jacksons "Thriller": Das Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Walter Ratzek spannte bei seinem zweiten Besuch in Elmlohe erneut einen vielseitigen, musikalischen Bogen. Mit dem Marsch "Wir präsentieren" von Hans Ailbout eröffnete das Musikkorps das Konzert. Richard Wagners "Morgenlied und Aufzug der Heere" aus der Oper "Lohengrin" folgte und bestach besonders durch die Leistung der vier Trompeter: aus dem Rückraum der Halle erklangen Fanfaren die für eine beeindruckende Echowirkung sorgten und zu einem echten Klangerlebnis beitrugen. Höhepunkt der ersten Konzerthälfte war Bernsteins "West Side Story", die eigens für das Musikkorps neu von Musikwissenschaftler Jörg Murschinski maßgeschneidert zusammengestellt worden war. Und das mit vollem Erfolg: Die Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria wurde mal subtil und feinfühlig, dann wieder wuchtig und kraftvoll vorgetragen. Mit der "Großen Suite über Winnetou" erklangen in der zweiten Halbzeit Filmmelodien die Guido Rennert in Zusammenarbeit mit Martin Böttcher eigens für das Musikkorps arrangierte und die bei vielen Zuhörern Erinnerungen an ihre Jugendidole Winnetou und Old Shatterhand aufleben ließen. Für weitere Abwechslung sorgten nicht nur die charmante Moderation
von Oberstleutnant Ratzek, sondern auch die "Quintessential Henry
Mancini" mit einem überragenden Saxophon-Solo aus "Pink
Panther" aber auch dem "Baby Elephant Walk" und natürlich
"Peter Gunn".
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