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Boris Oltmanns


30. Herbstkonzert vor ausverkauftem Haus
Das sbw begeistert mit Filmmusiken

17.11.11 Nichts ging mehr: An den beiden Konzerttagen war die Wehdeler Mehrzweckhalle bis auf den letzten Platz gefüllt Mehr als 700 Zuhörer wollten bei "Cinema meets symphonic Winds" dabei sein.

Das Orchester eröffnete mit "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney. Die beeindruckende und klanggewaltige "2nd Sinfonietta" (Oliver Waespi) folgte und komplettierte die erste Konzerthälfte. Damit wurden dem Publikum die beiden Siegertitel des 8. Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs vorgestellt.

Nach der Pause: "Star Wars" - mit der prachtvollen und beeindruckende Zusammenstellung der bekannten Titel von John Williams entführten Dirigent Thomas Ratzek und seine Musiker die Zuhörer in die Welt der Jedi-Ritter und Sternenkrieger. Es folgten ruhige, emotionale Klänge in "The inner Light" aus Star Trek. Mit ihrem ausdrucksvollen Flötensolo auf der Irish tin Whistle verdiente sich Sonja Bartels einen Sonderapplaus.

Der Soundtrack aus "The Incredibles" (arr.: Takashi Hoshide) im Gegensatz dazu lebhaft, energisch - mit überraschenden Stil-, Rhythmus- und Taktwechseln.

Klaus Doldingers Soundtrack zum Klassiker "Das Boot" (arr.: Walter Ratzek) sollte das Ende des Konzertes markieren, doch das begeisterte Publikum forderte Zugaben und entließ die Musiker erst nach dem komödiantischen "March 1941" sowie dem Evergreen "Die glorreichen Sieben" (mit Dirigent Thomas Ratzek im Cowboy-Kostüm - geschätzte Zeit zum Umziehen 1:04 min) und schließlich dem Soundtrack aus "Out of Africa".



Und so begann alles vor 30 Jahren:




Sinfonisches Blasorchester Wehdel bei Watt´n Klang in Norden (Norddeich)

(02.10.2011) Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begeisterte das Internationale Bläserfestival "Watt'n Klang" hunderte Zuhörer und rund aktive 900 Musiker gleichermaßen. Ein sehr gut organisiertes Bläserfestival mit Kompositionswettbewerb, das nach einer Neuauflage verlangt, lockte am ersten Oktoberwochenende viele Musiker und Musikfreunde an die Nordseeküste.

Nach drei Tagen abwechslungsreichem Programm auf mehreren Bühnen sorgte das Wehdeler Orchester für das umjubelte Schlusskonzert auf dem malerischen Marktplatz.
Dirigent Thomas Ratzek hatte ein abwechslungsreiches Konzertprogramm ausgearbeitet das zeitgenössische sinfonische Blasmusik ebenso wie Filmmusiken und bekannte Hits von Abba oder Earth, Wind & Fire bot.

Besonders gut hörten die gastgebenden Musiker des Stadtorchester Norden bei Malcolm Binney´s "Master humphrey's clock" hin, war dies doch das Pflichtstück des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs das auch die Nordener beim Wettbewerb in Goslar vorgetragen hatten.

Nach einem abschließenden gemeinsamen Großkonzert aller Beteiligten unter dem Dirigat von Thomas Ratzek war bis zum Sonnenuntergang noch Gelegenheit sich am Strand in den Dünen zu verpflegen, bei einem kühlen Getränk zu fachsimpeln und neue freundschaftliche Kontakte zu knüpfen.



Musikalisches Feuerwerk auf der Werft
Sinfonisches Blasorchester Wehdel und NDR Radiophilharmonie gastieren auf dem MWB-Gelände

VON THORSTEN MEYER - Nordsee-Zeitung vom 26.09.2011
BREMERHAVEN. Für Konzertevents wird gern nach ungewöhnlichen Lokalitäten gesucht. Für ihr Bremerhavener Gastspiel entdeckten die Veranstalter der Niedersächsischen
Musiktage das Gelände der MWB Motorenwerke und machten es zum Schauplatz eines dreieinhalbstündigen "Wandelkonzerts": Bespielt wurde das Gelände von der NDR Radiophilharmonie und dem Sinfonischen Blasorchester Wehdel.
In der Maschinenhalle, mit Biertischbänken für das Publikum, machten die Wehdeler unter
der Leitung von Thomas Ratzek den Auftakt. Die hohe Halle tat dem erstaunlich transparenten Klangbild aber keinen Abbruch, und so gelangen in Malcom Binneys "Four Character Studies" Ensemble- wie Solopassagen dynamisch sehr fein nuanciert, auch die mächtigen, rythmisch knackigen Passagen.
Oliver Waespis "2nd Sinfonietta" erwies sich als Stimmungsbilder-Sammlung mit eingängigen Motiven. Dirigent Ratzek entfaltete hier auch in dichten polyphonen Passagen stets ein facettenreiches Gesamtbild.
Für eine Zugabe war leider keine Zeit mehr, denn es ging nahtlos weiter mit einem Rundgang über das Werftgelände. An verschiedenen Stationen stellten die Mitglieder des Wehdeler Orchesters kurze Werke unterschiedlicher Herkunft vor, so einen israelischen Volkstanz für elf Klarinetten und groovende Saxophone auf der Hansekogge "Ubena von Bremen".
Für die NDR Radiophilharmonie aus Hannover begab man sich danach in die große Schiffbauhalle. Dort erklangen mit Debussys "La mer" und Rimskij-Korsakows "Scheherazade" zwei Klassiker zum Motto des Abends "Meerzeiten". Unter Matthias Foremny gelangen dem Orchester intensiv ausgelotete Facetten. Und die Akustik trug die Details wider Erwarten gut zu den Zuhörern. In Debussys Studie zu unterschiedlichen
Meeres-Stimmungen fand Foremny ein differenziertes Spektrum vom funkelnden Einstieg
im ersten Satz, über feines Wellenspiel im zweiten zum geheimnisvollen, in mächtige Kaskaden ausbrechenden Abschluss im dritten Satz. In Rimskij-Korsakows "Scheherazade" brachten die Musiker die Schönheit des viersätzigen Werks, seinen Klangfarbenreichtum und seine vielen kleinen solistischen Edelsteine zum Glänzen. Ausgerechnet in
den mit stehenden Ovationen stürmisch erklatschten Zugaben geriet Tschaikowskys rasanter "Russischer Tanz" zu schnell verhuscht. Aber das konnte dieses bemerkenswerte Konzerterlebnis nicht nachhaltig trüben.

Bilder im Internet
Video auf Youtube





25. Niedersächsische Musiktage - … und Wehdel war dabei!


"… es verbinden sich das Auf und Ab von Mond und Meer, Schiffshörner und maritime Lieder, kosmische Ordnung und Alltag der Menschen an der Küste…", so sagt es der Prospekt über die 25. Niedersächsischen Musiktage und speziell über die Komposition von Markus Stockhausen. GeZEITen wurde von Stockhausen extra für diese Aufführung am 4. September in Cuxhaven in der Grimmershörner Bucht komponiert und ca. 600 aktive Musiker trugen dazu bei, dass es eine unvergessliche Angelegenheit wurde.
Aber der Reihe nach: nach einer ersten Probe im Juli kam es am Samstag, 3.9.11 zu einer überaus anstrengenden ganztägigen Generalprobe, denn ausgerechnet an diesem Samstag kehrte der Sommer mit aller Macht noch einmal zurück. Es war brütend heiß, aber es musste geübt werden, damit die Aufführung am Sonntagnachmittag klappen würde. Manchmal schien der große Meister zwar etwas genervt (O-Ton: Das ist hier kein Ferienlager, sondern eine Probe!), aber er behielt immer den Überblick.
Am Sonntag gab es dann zunächst ein Konzert des Nachwuchsorchesters in der Kurmuschel am Strandhaus Döse. Das zahlreiche Publikum war von den jungen Wehdeler Musikern bei dem gelungenen Auftritt begeistert. Die jungen Musiker unter der Leitung von Malte Behrens führten hier auch ihr neues Stück "I will follow him" erstmals auf. Und dann hieß es zusammenpacken und weiter zum großen Event in der Grimmershörner Bucht. Bei der Stell- und Anspielprobe zeigte sich der norddeutsche Sommer 2011 dann leider wieder von seiner anderen Seite und pünktlich fing es an zu regnen. Also wieder ab in die Turnhalle und warten, ob der Regen vor 16 Uhr doch noch wieder aufhört. Bei den ersten Tönen von den einmarschierenden Akkordeonisten tröpfelte es zwar noch, aber der Regen wurde dann immer weniger und am Ende schien sogar die Sonne. Alle Teilnehmer, und sicher nicht nur die aus Wehdel, waren stolz, bei dieser Uraufführung dabei gewesen zu sein. Das Publikum (man munkelte von 2.000 Zuhörern!!!) auf dem Deich war so begeistert, dass sogar eine Zugabe her musste. Und ins Fernsehen kamen wir dann ja auch, denn der NDR war mit einem Kamerateam anwesend. Wir, das waren 11 Bläser aus Wehdel, Jung und Alt bunt gemischt; von Femke, Melvin, Kasper, Dennis und Philipp bis Rainer und Manfred mit seiner Reisetuba, sowie Malte, Henrik, Pia und Kara.





Das `sinfonische blasorchester wehdel´ gewinnt den 8. Niedersächsischen Orchesterwettbewerb

Erfolgreiche Mission in Goslar: Nach 2007 konnte das `sinfonische blasorchester wehdel´ zum zweiten Mal den alle vier Jahre stattfindenden Niedersächsischen Orchesterwettbewerb in der Kategorie B1 - Blasorchester gewinnen. Das Orchester erhielt von der Jury 23 von 25 möglichen Punkten und damit das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen". Damit verbunden ist die Weiterleitung zum Bundesentscheid, der 2012 in Hildesheim stattfinden wird. Dort werden die Wehdeler Musiker das Bundesland Niedersachsen vertreten.

Drei Tage lang trafen sich in Goslar 27 hochkarätige Ensembles aller musikalischen Schattierungen, vom Akkordeonorchester über Blasorchester, Symphonieorchester und Zupforchester zum Wettstreit im altehrwürdigen Kaisersaal in der Goslarer Kaiserpfalz. Auf dem Marktplatz und an der Jakobikirche gab es auf zwei großen Bühnen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm das viele Hundert Zuschauer anlockte und zum verweilen einlud.

Nach intensiver Vorbereitung reisten am Samstag auch die 70 Wehdeler Musiker sowie einige Fans und Sponsoren mit zwei Bussen und LKW an um sich der fachkundigen Jury zu präsentieren. Erst am späten Nachmittag stand die Wertung an. Der große Saal war gut besucht; nachdem alle anderen Blasorchester ihre Vorträge bereits hinter sich hatten, wurde nun von dem fachkundigen Publikum mit großer Spannung der Vortrag des Titelverteidigers erwartet.

Ein Novum in der Orchestergeschichte: Die ohnehin starke Besetzung wurde erstmals noch durch drei Cellisten verstärkt um das gewählte Selbstwahlstück werkgetreu wiedergeben zu können. Es zeigte sich, dass Dirigent Thomas Ratzek sein Orchester auf den Punkt vorbereitet hatte und sich die intensive Vorbereitung auszahlte: Das Pflichtstück "Four Character Studies from Master Humphrey's Clock" von Malcolm Binney gelang gut - dennoch: Zweifel blieben, es hatte kleine Pannen gegeben und man hatte das 4-sätzige Werk schon besser gespielt. Das Selbstwahlstück "2nd Sinfonietta" (Oliver Waespi) gelang hingegen äußerst eindrucksvoll und Dirigent Thomas Ratzek führte seine Musiker überzeugend durch die unterschiedlichen musikalische Klangwelten der drei Sätze. Tobender Applaus nach der Wertung war der Lohn für die mühevolle Arbeit der letzten Wochen und Monate an dem anspruchsvollen Werk.

In dem anschließenden Wertungsgespräch mit Dirigent Thomas Ratzek und Vorsitzendem Rainer Tober lobte die Jury den sehr homogenen und warmen Orchesterklang. Die unterschiedlichen Charaktere in den verschiedenen Sätzen seien leicht, transparent und musikalisch überzeugend herausgearbeitet worden.

Aber erst am Abend erfolgte die Bekanntgabe der Ergebnisse auf dem Goslar´schen Marktplatz. Unbändiger Jubel bei den Wehdelern, als der Sieg bekannt wurde. Bis zur Abfahrt blieb Zeit den Sieg ausgelassen in der Altstadt zu feiern und sich auf die Teilnahme am Bundesentscheid zu freuen. Erst am Sonntagmorgen gegen vier Uhr traf der Tross müde aber glücklich wieder in Wehdel ein - der blasmusikalischen Landeshauptstadt!




4. Jugendkonzert

(22.05.11) Es klappt immer besser. Beim nun schon 4. Jugendkonzert am 22. Mai klappte alles wie am Schnürchen. Kurzweiliges Programm von knapp 2 Stunden Dauer, hervorragende Musiker, gute Organisation durch die Jugendwarte und ein tolles Kuchenbuffet, welches keinen Wunsch in der Pause offen ließ.

Gut 100 Besucher erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag in der Grundschule in Wehdel. Es wurde alles geboten, vom Solo über Duett (Klarinetten), Trio (Flöten), Quintett (Gesang), Septett (Klarinetten), Oktett (Trompeten) bis zum Orchestervortrag.

Den Anfang machten 8 Trompeten mit 4 schmissigen Evergreens. Darauf folgten 3 Solovorträge mit Saxofon und Klarinette sowie 3 Solisten an der Posaune. Ehe es dann in die Pause ging, hatte das Nachwuchsorchester seinen Auftritt mit ihrem Dirigenten Malte Behrens. Nach den 3 Stücken "The Music Mill", "My first Blues" und "Trumpet Hero" ließ das begeisterte Publikum die 13 Musiker aber noch nicht von der Bühne. Es wurde eine Zugabe gefordert, die das junge Orchester auch erfüllte. Und als Malte das Publikum in die Pause schicken wollte, wurde er von seiner Musikerin Antonia Wiedemann zurückgehalten, die stellvertretend für das Orchester eine kleine Dankesrede an Malte hielt und ihm ein Präsent überreichte.

Nach der Pause gab es ein launiges Ständchen der 5 Jugendwarte, die sich mit dem Lied "Probier's mal mit Gemütlichkeit" vorstellten, denn schließlich sollen die Eltern ja wissen, wem sie ihre Kinder da gelegentlich anvertrauen. Zwei Schlagwerker zeigten ihr Können an Drumset und Marimbaphon, ehe noch einmal Saxofon und Klarinetten zu Gehör kamen. Jetzt hatte auch die jüngste Musikerin ihren Auftritt. Alicia Wiedemann, 9 Jahre, spielte zunächst alleine an der Klarinette, ehe sie mit ihrer Schwester Antonia im Duett "Die Blues Band" zu Gehör brachte. Zu guter Letzt spielten die 7 Klarinettenschülerinnen unter dem Dirigat von Uwe Behrmann den "Five Chord Trick" und auch hier verlangte das Publikum nach einer Zugabe.

Die vielen Proben und auch das Probenwochenende des Orchesters haben sich also gelohnt, die Zuhörer waren zufrieden, die vielen Eltern und Großeltern waren stolz auf die jungen Musiker. Und im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt "Jugendkonzert", ist die Nervosität dann vielleicht wieder ein kleines Stückchen geringer worden als in diesem Jahr und irgendwann wird vielleicht auch Maltes Traum in Erfüllung gehen und in seinem Nachwuchsorchester sitzen 30 Kinder und Jugendliche. Mal schau'n, wann es soweit ist.




Affen in Worpswede?

Affen in Worpswede? Da kann doch was nicht stimmen, Worpswede hat doch gar keinen Zoo. Aber als das Nachwuchsorchester am Wochenende 7./8. Mai in der Jugendherberge in Worpswede weilte, waren ganz deutlich Affengeräusche zu vernehmen. Aber alles der Reihe nach.
Am 7. Mai fuhren die 12 jungen Musiker mit 5 Betreuern in das Künstlerdorf Worpswede, um dort am Wochenende für das bevorstehende Jugendkonzert am Sonntag, 22. Mai zu proben. Fast pünktlich um 9:15 Uhr setzte sich die kleine Karawane in Fahrt und wir waren so zeitig dort, dass wir sogar noch vor dem Mittagessen einmal die Instrumente auspacken und die ersten Töne spielen konnten.
Nach dem Mittagessen wurde nochmals geprobt und dann war Zeit zum Toben. "Kotzendes Känguru" und "Gorilla und Storch" wurden auf dem Spielplatz der Jugendherberge gespielt. Und dabei ging es hoch und laut her; es war staubig, sandig, heiß und anstrengend, aber ausgesprochen lustig. Der ein oder andere landete im Sand, aber egal, wenn man von einem Gorilla verfolgt wird, muss man sich halt sputen. Am Abend wurde nochmals geprobt und dann ging es an "Activity" und wir konnten unsere Zeichen- und Mimik Künste vorführen.
Früh morgens am Muttertag bewiesen die jungen Musiker, dass sie Frühaufsteher sind, denn alle waren lange mit dem Frühstück fertig, als die ersten Betreuer sich endlich aus dem Bett bequemten. So ausgiebige Bettruhe musste bestraft werden und so wurde das Zimmer von Malte und Henrik mit sämtlichen verfügbaren Stühlen verbarrikadiert. Nachdem dieses Hindernis beseitigt war, wurde wieder geprobt. Mittags wurde die Bratwurst zünftig draußen am Grill serviert, wobei überhaupt gesagt werden kann, dass die Unterbringung in der Jugendherberge ausgesprochen gut war. Es war zwar unter dem Dach im Probenraum mit der Zeit ein wenig warm, aber nach 45 Minuten wurde ja immer unterbrochen und tüchtig gelüftet.
Nach dem Mittagessen wurde nochmals geprobt und dann die erarbeiteten Stücke aufgenommen. My First Blues, Trumpet Hero und Music Mill sind die neuen Stücke und an alten Stücken wurden Cyclist in Moscow, Ducktales Theme und Pomp and Circumstance aufgefrischt. Es wurde sogar ein ganz neues Stück angespielt, I will follow him. Mal schauen, wann das sitzt.
Gegen 17 Uhr am Sonntag waren wir wieder in Wehdel und hatten eine Menge geübt. Eigentlich kann jetzt am 22. Mai nichts schief gehen, wir sind gewappnet und brennen darauf, die neuen Stücke vorführen zu dürfen. So kommt das Muttertags Geschenk in diesem Jahr in Form eines Konzertes halt zwei Wochen später als kalendarisch.





Neue Kontrabassklarinette für das sbw - Ein beeindruckendes Fundament für das Holzregister


(24.04.2011) Musica Nova, der überaus aktive Förderverein des Orchesters, konnte dem sinfonischen blasorchester wehdel erneut einen großen Herzenswunsch erfüllen: Ab sofort wird die Besetzung des Klarinettenregisters um eine Kontrabassklarinette erweitert. Eine große Herausforderung, denn das gewünschte Instrument hat mit über 15.000 € einen stolzen Preis. "Dennoch", so betont Uwe Behrmann, der Vorsitzende des Fördervereins, "stand für uns im Vordergrund ein vernünftiges, hochwertiges Instrument nach den Wünschen des Orchesters anzuschaffen". Dirigent Thomas Ratzek war sehr wichtig das Instrument bereits zum Niedersächsischen Orchesterwettbewerb Mitte Juni einsetzen zu können, um die beiden Wettbewerbsstücke möglichst authentisch klingen zu lassen. Den Sponsoren konnte die Notwendigkeit der Anschaffung deutlich gemacht werden und so standen die erforderlichen Gelder innerhalb erstaunlich kurzer Zeit zu Verfügung.
Der Markt für Kontrabassklarinetten ist aufgrund der geringen Stückzahlen sehr überschaubar. Es gibt im Grunde nur drei namhafte Anbieter. Nach reiflicher Überlegung fiel die Wahl auf den innovativen Instrumentenbauer Benedict Eppelsheim aus München. Damit haben die Wehdeler das zweite Exemplar (!) das nach Deutschland verkauft wurde ergattert. Noch während der Musikmesse in Frankfurt im April wurde die Kontrabassklarinette vom Fachpublikum bestaunt, um anschließend in den Norden Deutschlands versendet zu werden. Kathrin Hahl, seit vielen Jahren Klarinettistin im Orchester, übernahm gespannt das Instrument und konnte nach nur wenigen Tagen bereits die beeindruckende Tiefe des Instruments (klingend Bb2-d1) demonstrieren.
Ein herzliches Dankeschön an Musica Nova und den Sponsoren!



Brandstiftung zerstört Orchesterbühne

Am Abend des 03. April klangen die Sirenen durch Wehdel. Der Grund war ein in Flammen stehender Lagerraum, in welchem das Orchester seine Bühnenteile und weiters Equipment untergebracht hatte. Der Grund des Brandes konnte von der Kriminalpolizei schon drei Tage später ermittelt werden. Dank der Mithilfe von Augenzeugen konnten zwei Jugendliche ermittelt werden, die in dem Lagerraum gekokelt hatten. Nach dem Verlassen und wieder Verschließen des Raumes hat sich dann ein Schwelbrand entwickelt, der schnell um sich griff. Der gesamte Inhalt wurde bei dem Feuer zerstört. Aktuell liegt der Fall bei den entsprechenden Versicherungen zur weiteren Bearbeitung.





Blechbläserquintett bei Kammermusiktagen in Kirchweyhe erfolgreich


Am 19. März 2011 nahm das sinfonische blasorchester wehdel in Kirchweyhe (Nahe Bremen) an den 1. Kammermusiktage des Niedersächsischen Turnerbundes teil. Ein Großteil der Orchestermitglieder besuchte interessante Workshops unterschiedlicher Instrumente mit herausragenden Dozenten. Unter anderem standen Katharina Schweitl (Klarinette) und Frits Damrow (Trompete) zur Verfügung.

Am Samstagnachmittag trat das Blechbläser-Quintett des sinfonischen blasorchester wehdel an, um sich beim Wertungsmusizieren der Jury zu stellen. Die fünf Musiker Lutz Döscher (Trompete), Carsten Ebeling (Trompete), Frauke Klonczinski (Horn), Leif Tober (Posaune) und Kerstin Döscher (Tuba) überzeugten mit der Original-Komposition in drei Sätzen "American Images" des US-amerikanischen Komponisten und Posaunisten Richard Roblee. In der Kategorie 4 (schwer) errangen sie das Prädikat "Ausgezeichnet".

Somit hatte das sinfonische blasorchester wehdel einen interessanten und erfolgreichen Tag erlebt. Wir freuen uns auf die zweite Auflage der Kammermusiktage.


Nachwuchskräfte verstärken das Orchester

(10.01.11) Das Orchester freut sich über vier Nachwuchskräfte die im vergangenen Jahr integriert werden konnten: Kara Tober aus Wehdel (Klarinette), Johan Rissiek (Geestenseth / Trompete), Lukas Döscher (Geestenseth / Schlagwerk) und Arwed Bode, ebenfalls aus Geestenseth (Alt-Saxophon) gehören schon seit Januar 2010 zum Orchester.
Aber seit 1. Januar 2011 gilt es zunächst eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Vor die Prüfungskommission (bestehend aus Instrumentallehrer, Dirigent und Registerführer) trauten sich: Karin Flathmann (Heinschenwalde / Tenor-Saxophon), Thede Jürgens (Bramel / Alt-Saxophon), Fabian Alsguth (Sellstedt / Alt-Saxophon), Pia Hülseberg (Sellstedt / Klarinette), Anne-Marie Lehmann (Wehdel / Klarinette). Die Vorbereitung und das Lampenfieber haben sich gelohnt, denn alle fünf konnten die Prüfung bestehen und verstärken ab sofort das sinfonische Blasorchester.

Bacchus und ABBA begeistern 700 Gäste

Die Herbstkonzerte in Wehdel entwickeln sich zum Besuchermagneten.

Der gute Vorverkauf ließ einiges erwarten und tatsächlich empfing die Wehdeler Musiker an den beiden Tagen des 29. Herbstkonzertes ein volles Haus: Rund 700 Zuhörer aus der gesamten Region kamen um dem sinfonischen Blasorchester Wehdel zuzuhören, gleichermaßen viele Fans und Freunde des Orchesters als auch neue Gesichter.

Begrüßt wurden sie mit der schwungvollen "Wilten Festival Overture" von Philip Sparke bevor es bei "A Light in the Wilderness" (James Barnes) ruhig und emotional wurde. Der beschwingte "Bacchus on blue Ridge" (Joseph Horovitz) erzählte musikalisch lebhaft in drei Sätzen von den Ausflügen des Weingottes auf unserer schönen Erde. Nach der Pause: Beschwörung und Tanz, "Incantation and Dance" (John Barnes Chance) mit kantiger Melodik in anspruchsvollen, verschlungenen Rhythmen. Dirigent Thomas Ratzek hatte seine Musiker auf den Punkt vorbereitet, das Orchester präsentierte sich frisch und spielfreudig. Moderator Udo Bernshausen lieferte charmant das nötige Hintergrundwissen zum Programm und Informationen rund um das Orchester.

Roland Stuppin, zweiter Dirigent des Orchesters übernahm bei "Flowerdale" (Philip Sparke) den Dirigentenstab und Thomas Ratzek konnte als gefühlvoller Trompetensolist brillieren. Eine Uraufführung, denn Sparke hatte Flowerdale erst drei Monate zuvor für sinfonisches Blasorchester arrangiert. Stuppin leitete das Orchester auch beim letzten Programmpunkt: "ABBA" - einem neuen Arrangement mit Melodien der schwedischen Kultgruppe. Das Publikum war begeistert und natürlich gab das Orchester gerne noch drei Zugaben um anschließend bei einer "After-Show-Party" noch ein paar Stunden zu feiern.




sbw zweimal Gast bei der Sail 2010 in Bremerhaven

(30.08.10) Rund eine Millionen Besucher waren bei der Sail 2010 in Bremerhaven zu Gast; neben zahlreichen Großseglern und einem bunten maritimen Marktreiben wurde auf mehreren Bühnen auch ein abwechslungsreiches Musikprogramm geboten. Gleich zweimal war auch das "sbw" zu Gast: Am Donnerstag unter der Leitung von Roland Stuppin konzertierte das Orchester auf der großen Radio Bremen Bühne mit einem einstündigen Programm dessen Schwerpunkt im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik lag. Mit "Pirates of Caribbean", "Soul Bossa Nova", "Udo Jürgens live" sorgten die 60 Musiker für gute Laune unter den zahlreichen Gästen.

Am späten Freitagabend sorgte das Orchester bei "Flames of Water" für die musikalische Untermalung des Wasserspektakels. "Abba" und "Phil Collins" hatte sich der Veranstalter gewünscht. Sechs musikalische Wasserwerker steuerten 800 Düsen durch die in der halbstündigen Veranstaltung 80.000 Liter Wasser zum Takt der Musik in die Luft katapultiert wurden. Den Bericht in "Buten un Binnen" können sie hier sehen: Buten un Binnen

Orchesterfahrt nach Schladming (Österreich)

"sinfonisches blasorchester wehdel" nimmt an der MidEurope teil

Offiziell begann die Orchesterfahrt nach Österreich am Mittwoch, den 14. Juli um 03.00 Uhr morgens mit der Abfahrt des Busses.

Da es aber vorher noch einiges zu tun gab und man den weiter anreisenden Orchestermitgliedern eine Anlaufstelle bieten wollte, waren bereits ab Dienstagnacht 23.00 Uhr die Tore der Schule geöffnet.

Neben dem allgemeinen "Zusammenräumen" und Packen wurden durch einige fleißige Mitglieder auch noch 100 Brötchen für die Fahrt geschmiert.

Pünktlich um drei Uhr ging es dann im Doppeldecker-Reisebus los. Die Fahrt sollte aufgrund von Staus und Umleitungen insgesamt gut 16 Stunden dauern.

Als man am Abend endlich müde in Schladming ankam, wurden erst mal die Zimmer bezogen und ein Abendessen eingenommen.

Anschließend ließen es sich einige Unerschrockene nicht nehmen, noch das Nachtleben zu erkunden und bei einem kalten Getränk den Tag ausklingen zu lassen.

Am Donnerstag stand dann eine Fahrt zum "Dachstein" auf 3.000 Höhenmeter an, inkl. Seilbahnfahrt zum Gipfel.

Bei Temperaturen von knapp 30 Grad an der Bodenstation und 10 Grad auf dem Gipfel eine wirklich willkommene Abkühlung.

Nachmittags, nach der Rückkehr, war Zeit zur freien Verfügung. In der Stadt selber waren insgesamt fünf Open Air Bühnen aufgebaut, auf denen bis 01.00 Uhr Nachts Musik unterschiedlichster Stilrichtungen dargeboten wurde.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen einer Salzburgfahrt. Dort angekommen hatte man die Möglichkeit, an einem gut zweistündigen Stadtrundgang teilzunehmen oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Bei einer Temperatur von bis zu 38 Grad im Schatten eine echte körperliche Herausforderung.

Nach erfolgreicher Rückkehr stand Abends dann noch eine Probe auf dem Programm.
Der Samstagvormittag und der frühe Nachmittag hatten die Orchestermitglieder zur freien Verfügung. Einige nutzten diese Zeit um sich im ortseigenen Frei- und Hallenbad abzukühlen.

Nachmittags stand dann das Konzert in Dachstein-Tauern-Halle an. Trotz eines einsetzenden Unwetters mit Unmengen Niederschlag, Blitz und Donner absolvierte das Orchester dieses Konzert in der gewohnten Güte unter großem Beifall des anwesenden Publikums.

Am Abend wurden dann noch einmal in Ruhe die Erlebnisse der vergangenen Tage verarbeitet, bevor es Sonntag um 06.00 Uhr zurück in die Heimat ging, die nach einer rekordverdächtigen Fahrzeit von fast exakt 14 Stunden erreicht wurde.

Das "sinfonische blasorchester wehdel" bei seinem Konzert am Samstag, den 17. August 2010 in der Dachstein-Tauern-Halle. Am Konzertflügel: Solist Walter Ratzek

Karl Wolfgang R. am Konzertflügel

Nachwuchs des sbw präsentiert sich in guter Form

Bereits das dritte Jahr in Folge fand am 06.06. das Jugendkonzert des sinfonischen-blasorchester-wehdel in der Bürgermeister-von-Soosten-Schule in Wehdel statt. Rund 100 Zuhörer bekamen ein abwechslungsreiches Programm der Jungmusiker dargeboten, dass von den Blockflötengruppen über anspruchsvolle Soloeinlagen der Instrumentalschüler bis hin zu sinfonischen Werken von Nachwuchs- und Jugendorchester reichte.
Ob nun jazzige Einlagen auf dem Saxofon, schöne Balladen auf der Trompete oder klassische Stücke auf der Querflöte, so ziemlich jede Musikrichtung war vertreten. So auch durch Klarinettenduette, Schlagzeugsolos und auch der Klang des Waldhorns ertönte in der vollen Pausenhalle. Natürlich war den jungen Interpreten die Nervosität vor ihren Auftritten anzusehen, aber nichtsdestotrotz brachten diese Ihre Auftritte höchst professionell über die Bühne. Hier gilt der Dank auch noch einmal den Instrumentallehrern, die hervorragende Arbeit leisten.
In der Pause konnten sich die Zuhörer mit Kaffee und Kuchen stärken, um auch in der 2. Hälfte gespannt der musikalischen Vielfalt des Wehdeler Nachwuchses lauschen zu können. Das Jugendorchester präsentierte 3 Stücke, unter Anderem ein Medley aus dem 3. Teil der Filmreihe "Fluch der Karibik". Danach gab es weitere hervorragende Solostücke, bevor sich das Konzert mit dem Auftritt des Nachwuchsorchesters dem Ende neigte.
Im Nachwuchsorchester spielen die Jugendlichen im Alter von 8-11 Jahren aus dem musikalischen Einzelunterricht das erste Mal mit anderen zusammen und nach einer Probenzeit von nur 6 Monaten konnte man den Fahrradfahrer, der in dem Stück "A cyclist in Moscow", eine Fahrradtour durch Moskau macht, deutlich heraushören. Um ca. 17 Uhr erklangen die letzten Töne des Konzerts und nach tosendem Beifall gingen sowohl die Zuhörer, als auch die Musiker zufrieden nach Hause.


Probenwochenenden Jugend- und Nachwuchsorchester

Am 5. Juni findet das Konzert der verschiedenen Jugendgruppen des sinfonischen Blasorchesters Wehdel statt. Und solch ein Konzert will gut vorbereit sein, also fuhren die beiden Nachwuchsorchester zu einem Probenwochenende, um ordentlich zu üben. Da eine gemeinsame Fahrt keinen Sinn machte, fuhren beide Orchester getrennt an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden in ein und dasselbe Haus, nämlich das Schullandheim in Bokel. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, hatten sich die Jugendbetreuer gedacht und sollten Recht behalten.
Am Wochenende 1./2. Mai fuhr das Jugendorchester und ein Wochenende später die Nachwuchsmusiker, die mit Malte, ihrem Dirigenten, zum ersten Mal zu solch einem Wochenende fuhren.
Von Wehdel aus ging es los, an dieser Stelle noch einmal ein Dank an Lutz, der den Transporter für das Schlagwerk fuhr und von Bokel aus gemeinsam mit seinem Sohn mit dem Fahrrad zurückfuhr. In Bokel angekommen ging es gleich mit der Arbeit los. Stühle rücken, damit der Probenraum ordentlich hergerichtet wurde. Zimmer belegen; der Run auf das Piratenzimmer war bei den "Größeren" nicht so doll wie eine Woche später bei den "Kleineren". Betten beziehen und dann gab es auch schon die erste Probe.
Rainer übte an diesem Wochenende mit seinen Musikern (1 Flöte, 5 Klarinetten, 1 Baßklarinette, 4 Saxofone, 2 Trompeten, 1 Horn, 1 Euphonium und ein Schlagwerker) u.a. die drei Stücke für das Konzert. Cityscapes von Jan de Haan in 3 Sätzen, Arrows of Lightning, ein Stück von Marco Pütz in 4 Sätzen in Anlehnung an Indianische Musik und Pirates of the Caribbean - At Worls End. In den verschiedenen Proben am Samstagvormittag, am späten Samstagnachmittag und dann wieder am Sonntagmorgen gab es eine Menge zu tun. Es gab aber natürlich auch Freizeit und zum Glück war das Wetter einigermaßen, damit wir auch ein wenig an die frische Luft konnten. Denn nach so viel Üben muss der Kopf ja ein wenig durchgepustet werden. Also Bälle und Frisbees raus und los. Wir hatten sogar ein wenig Zeit, um so gegen 17 Uhr die letzten Minuten des 33. Spieltages der Fußball-Bundesliga im Radio verfolgen zu können. Alle, sowohl Werder- als auch Bayernfans waren zufrieden, denn Bayern gewann gg. Bochum und Werder gewann auf Schalke.
Am Abend gab es erst ein wenig DVD-gucken, es wurde ein kleiner Rhythmus-Kanon geübt und dann wurden die Stimmbänder strapaziert - Karaoke singen. Nicht immer schön, aber alle waren mit Begeisterung dabei und das wichtigste, wir hatten mächtig Spaß. Und wer nun dachte, dass nach solch einer kurzen Nacht morgens lange geschlafen wird, der hatte sich mächtig getäuscht. Um 7:45 Uhr drangen schon die ersten Töne einer einsamen Trompete durchs Heim, es wurde sich bereits warmgeblasen. Auch ist immer wieder faszinierend, welch Anziehungskraft ein Schlagzeug auf Jugendliche ausübt. Ein Jeder muss sich irgendwann an solch einem Wochenende mal am Schlagzeug ausprobieren. Egal, auch früh am Sonntagmorgen.
Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Wehdel, ein intensives Wochenende war vorüber, aber es sich gelohnt und mächtig Spaß bereitet.

Neuer Transporter in Empfang genommen

Der bisherige Transporter - ein VW T4 - hat dem Orchester sieben Jahre lang treue Dienste geleistet und wurde in dieser Zeit knapp 40.000 km gefahren. Allerdings wuchs mit den Jahren der Platzbedarf und die Kapazität reichte genauso wenig aus wie die Motorleistung zum Ziehen des großen Orchesteranhängers.

Auch aufgrund einer großzügigen finanzielle Unterstützung des Fördervereins Musica Nova konnte nun ein deutlich größerer (gebrauchter) VW LT erworben werden. Durch die immense Ladefläche und die stärkere Motorisierung soll es nun keine Probleme beim Transport von Instrumenten und Equipment mehr geben. Thomas Jürß, Mitarbeiter des Autohauses Schmidt & Koch in Bremerhaven und auch Mitglied des sinfonischen blasorchester wehdel übergab heute das Fahrzeug an den 2. Vorsitzenden Lutz Döscher.


Konzert auf höchstem Niveau begeistert 500 Zuschauer

Das Musikkorps der Bundeswehr gastierte zum zweiten Mal in Elmlohe

Vom Militärmarsch über Wagner, Bernstein und Mancini bis zu einer ganz besonderen Version von Michael Jacksons "Thriller": Das Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Walter Ratzek spannte bei seinem zweiten Besuch in Elmlohe erneut einen vielseitigen, musikalischen Bogen.

Mit dem Marsch "Wir präsentieren" von Hans Ailbout eröffnete das Musikkorps das Konzert.

Richard Wagners "Morgenlied und Aufzug der Heere" aus der Oper "Lohengrin" folgte und bestach besonders durch die Leistung der vier Trompeter: aus dem Rückraum der Halle erklangen Fanfaren die für eine beeindruckende Echowirkung sorgten und zu einem echten Klangerlebnis beitrugen.

Höhepunkt der ersten Konzerthälfte war Bernsteins "West Side Story", die eigens für das Musikkorps neu von Musikwissenschaftler Jörg Murschinski maßgeschneidert zusammengestellt worden war. Und das mit vollem Erfolg: Die Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria wurde mal subtil und feinfühlig, dann wieder wuchtig und kraftvoll vorgetragen.

Mit der "Großen Suite über Winnetou" erklangen in der zweiten Halbzeit Filmmelodien die Guido Rennert in Zusammenarbeit mit Martin Böttcher eigens für das Musikkorps arrangierte und die bei vielen Zuhörern Erinnerungen an ihre Jugendidole Winnetou und Old Shatterhand aufleben ließen.

Für weitere Abwechslung sorgten nicht nur die charmante Moderation von Oberstleutnant Ratzek, sondern auch die "Quintessential Henry Mancini" mit einem überragenden Saxophon-Solo aus "Pink Panther" aber auch dem "Baby Elephant Walk" und natürlich "Peter Gunn".

Das letzte Highlight mit Gänsehautgarantie war Michael Jacksons "Thriller" - eine Hommage an den King of Pop. Alle die daran zweifelten dass "Thriller" und Blasmusik zusammenpassen wurden eines besseren belehrt und donnernder Applaus war der Lohn für ein Konzert auf allerhöchstem Niveau - und so kam das Musikkorps nicht umhin noch zwei Zugaben zu geben bevor es vom Publikum entlassen wurde.